Vierschanzentournee 2017: Vorschau & Wettquoten Vergleich

    teile diese Seite auf:Share on Google+Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on LinkedIn

     

    Rund um Weihnachten schaltet der Sport in unseren Breitengraden auf Sparflamme. Ausnahmen bestätigen aber wie immer die Regel. So wird nicht nur auf der britischen Insel dem runden Leder hinterhergelaufen; auch die Luft-Akrobaten des Skisprung-Zirkus geben während der Feiertage traditionell Vollgas.

    Kein Wunder, ist zwischen dem 29. Dezember und 6. Januar doch traditionell die legendäre Vierschanzentournee – der Höhepunkt einer jeden Skisprung-Saison – anberaumt.

     


    zum Wettanbieter Interwetten

     

    Als Austragungsorte fungieren dabei wie gewohnt Oberstdorf (Schattenbergschanze) und Garmisch-Partenkirchen (Schattenbergschanze) in Deutschland sowie auf österreichischer Seite Innsbruck (Bergiselschanze) und Bischofshofen (Paul-Außerleitner-Schanze).

     

    vierschanzentournee-600x300

     

    Teenager als großer Favorit

    Der große (Buchmacher-)Favoriten auf den Tourneesieg kommt allerdings nicht aus den Reihen der Gastgeberländer, sondern aus dem kleinen Slowenien: namentlich Prevc. Nein, damit ist nicht Vorjahres-Triumphator Peter gemeint, sondern sein erst 17-Jährige Bruder, dessen Stern in dieser Saison endgültig aufgegangen ist.

    Der Blick auf den Gesamt-Weltcup untermauert dies. Dort hat sich der Jungspund nach sieben Bewerben, von denen er vier für sich entscheiden konnte, an die Spitze geheftet.

     

    Wer gewinnt die Tournee 2017? Das sagen die Buchmacher:

    Interwetten Logo Mini
    Bet365 Logo Mini
    Tipico Logo Mini
    Bwin Logo Mini
    Wettbonus
    100€
    100€
    100€
    50€
    D.A. Tande
    3,25
    3,75
    4,00
    4,00
    K. Stoch
    2,25
    2,40
    2,10
    2,00
    S. Kraft
    3,25
    2,62
    2,80
    2,75
    M. Eisenbichler
    25,0
    21,0
    20,0
    21,0
    M. Hayböck
    35,0
    41,0
    35,0
    34,0
    P. Zyla
    35,0
    34,0
    35,0
    26,0
    Zuletzt aktualisiert am 02.01.2017
     

    Druck, die 65. Auflage der Vierschanzentournee deshalb gewinnen zu müssen, versprüht der Slowene deshalb aber noch lange nicht. „Ich habe bei meinem Bruder gesehen, wie es ist, wenn man einen Wettkampf nach dem anderen gewinnt. Das ist für mich also nichts vollkommen Neues. Ich spüre überhaupt keinen Druck“, erklärte der 17-Jährige abgebrüht.

     

    ÖSV-Stars im erweiterten Anwärterkreis

    Seine größten Konkurrenten um den Tourneesieg sind laut Buchmacher-Einschätzung der Norweger Daniel-André Tande, der im Gesamtweltcup auf Platz zwei liegt, jedoch die letzten drei Springen am Stockerl vorbeisegelte, und Kamil Stoch.

    Die Form des Polens hat zuletzt stark nach oben gezeigt. Unter anderem sicherte sich Stoch bei der Generalprobe in Engelberg Platz zwei. Hinzu kommt, dass der 29-Jährige nach zwei Olympia-Goldmedaillen (2014) sowie dem Triumph im Weltcup 2013/2014 bereits mehrfach Siegermentalität bewiesen hat.

     


    verstaendlichkeit-iconHaben Sie gewusst? Bis zum Erfolg von Peter Prevc im Januar 2016 war der Sieg bei der Vierschanzentournee jahrelang eine rein österreichische Angelegenheit. Von 2008 bis 2016 triumphierten ausnahmslos Athleten des ÖSV.


     

    Im erweiterten Favoritenkreis befinden sich die beiden ÖSV-Asse Stefan Kraft und Michael Hayböck. Letzterer scheint im Gesamtweltcup zwar nur auf Rang neun auf, mit dem Sieg Mitte Dezember beim ersten Engelberg-Springen hat den gebürtigen Linzer aber unmittelbar vor Start der Vierschanzentournee ein kräftiges Ausrufezeichen setzen können.

    Seinem Mannschaftskollegen Kraft kommen hingegen eine gute Weltcup-Platzierung (3.) sowie die Tatsache, schon mal bei der Tournee reüssiert zu haben (2014/2015), zugute.

     

    Titelverteidiger und Freund nur mit Außenseiter-Chancen

    Vorjahressieger Peter Prevc hat indes mit einem kleinen Formtief zu kämpfen. Mit Ausnahme des gelungenen Weltcup-Auftakts (3.) segelte der Slowene stets an einer Podest-Platzierung vorbei – teilweise sogar ziemlich deutlich, wie etwa bei der Generalprobe in Engelberg (26., 33.).

     

    icon-deutschlandAuch im Falle Severin Freund zeigen sich die Wettanbieter skeptisch: Immerhin wird ein Sieg des Deutschen quer durch die Bank zu zweistelligen Quoten feilgeboten. Wohl auch deshalb, weil Freund zur Tournee hin im Weltcup immer stärker nachließ.


     

    Nachdem der DSV-Athlet in Finnland noch auf den Plätzen zwei und eins landete, war es den Deutschen in den nachfolgenden fünf Springen nur noch einmal gelungen, einen Platz innerhalb der Top-Ten zu erreichen.

    Dies zwar beim jüngsten Springen in Engelberg, ein neunter Rang scheint allerdings zu wenig, um nun für einen Tournee-Erfolg infrage zu kommen. Der deutsche Newcomer Markus Eisenbichler darf sich indes kaum ernsthafte Siegeschancen ausrechnen – zumindest laut Quoten.

    Zwar stehen für den Deutschen nach sieben Springen sechs Top-Ten-Platzierungen zu Buche – darunter ein dritter Rang in Lillehammer -, einen Einzel-Sieg im Weltcup hat Eisenbichler in seiner Karriere aber bislang noch nicht vorzuweisen. Positiv stimmen allerdings die Ergebnisse beim letzten Springen in Engelsberg, wo der 25-Jährige auf den Positionen sieben und fünf abschloss.

     


    speech_bubble-iconDie Vierschanzentournee gehe ich nicht anders an, als die anderen Weltcups. Man muss sich eben schnell auf die vier Schanzen einstellen, aber ich fahre mit einem guten Gefühl nach Oberstdorf”

    – Markus Eisenbichler


     

    Kofler will’s nochmal wissen

    Dass auch der 32-jährige Andreas Kofler nochmal zu zweistelligen Quoten auf den Tournee-Erfolg gehandelt werden würde, darauf hätten vor dem Saisonstart wohl nur die wenigsten getippt.

    Grund: Nachdem Kofler bei der vergangenen Tournee gesamt bloß auf Rang 48 landete und auch der Weltcup alles andere nach Wunsch verlaufen war (38.), schien die Zeit des zweifachen Olympiasiegers bereits abgelaufen.

    Offenbar will es der Routinier aber nochmal wissen: Vier Top-Ten-Platzierungen, darunter Platz drei beim ersten Springen in Engelberg, sprechen jedenfalls für sich.

     

    zu den Interwetten Testberichten

     

    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Matthias

    Matthias setzte seine ersten Schritte in den Sportjournalismus bereits wenige Monate nach bestandener Matura und sammelte als Praktikant bei einem renommierten Sportportal wertvolle Erfahrungen. Nach einem kurzen Abstecher in die Radio-Branche kehrte er schließlich in den Online-Journalismus zurück und arbeitet fortan als Freier Redakteur mit Vorliebe für Fußballthemen, ehe es ihn anschließend zu den Sportfreunden verschlug. Seither beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sportwetten intensiv und hat in seinen Testberichten bereits einige Wettanbieter auf Herz und Nieren überprüft.