Kerber – V. Williams: Wimbledon Halbfinale 2016 Wettquoten

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    Die Fußball-EM in Frankreich ist momentan in aller Munde – erst recht in der Bundesrepublik. Kein Wunder, schließlich kämpft die DFB-Elf am Donnerstag gegen Gastgeber Frankreich um nicht weniger als den Finaleinzug.

    Und so kommt es, dass selbst das traditionsreichste Tennis-Turnier der Welt, jenes in Wimbledon, hierzulande bloß zur Randnotiz verkommt.

     

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    Bet365 überträgt die Partie zwischen Kerber und Williams im Livestream


     

    Dabei könnte es auch dort zu einem Endspiel mit schwarz-rot-goldener Beteiligung kommen – nämlich dann, wenn das deutsche Tennis-Aushängeschild Angelique Kerber, ebenfalls am Donnerstag (ab 12:00 Uhr), die Hürde Venus Williams erfolgreich nimmt.

     

    “Ich weiß, wie man solche Turniere gewinnt”

    Die Chancen dazu stehen laut Buchmacher mehr als gut: Während die 28-jährige Deutsche bei den Buchmacher-Quoten deutlich unter 1,50 liegt, wird ein Triumph von Serena-Schwester Venus bereits zu Multiplikatoren von rund 3,00 offeriert.

     

    Wettquoten Vergleich: Angelique Kerber – Venus Williams
    Interwetten Logo MiniBet365 Logo MiniTipico Logo MiniMybet Logo MiniBet3000 Logo MiniLadbrokes Logo MiniBetvictor Logo MiniBwin Logo Mini
    A. Kerber1,401,401,401,401,401,401,401,42
    V. Williams2,903,002,902,903,003,003,003,00

     

    Schon im Vorfeld des Turnier wurde Kerber bei Experten als eine der großen Favoritinnen auf den Turniersieg gehandelt – auch, weil sich die gebürtige Bremerin erst Anfang des Jahres den Sieg in Down Under bei den Australian Open gesichert hat.

    Trotzdem blieben Zweifel bestehen, ob die Deutsche den Erwartungen überhaupt gerecht werden könne. Vor allem das Erstrunden-Aus bei den French Open in Paris war für Kerber ein herber Rückschlag.

    Auf grünem Untergrund zeigt die Deutsche allerdings wieder ihr anderes Gesicht und zwar jenes, welches sie schon in Australien aufgesetzt hatte. “Ich weiß, wie man solche Turniere gewinnt”, so die 28-Jährige selbstbewusst.

     

    Auf den Spuren von Steffi Graf

    Tatsächlich hat Kerber auf ihrem Weg ins Halbfinale nicht einen einzigen Satz an ihre Konkurrentinnen abtreten müssen.

    Zuletzt lieferte sie sich mit der Weltranglistenfünften Simona Halep ein hochklassiges Viertelfinal-Duell, in dem Kerber mit 7:5 und 7:6 (2) die Oberhand behalten hatte.

    Vor allem jene Tatsache, dass sich die Deutsche gegen Halep auch in stressigen Situationen nie aus der Ruhe bringen ließ, scheint nun ein überaus gutes Vorzeichen für das Halbfinale zu sein.

    Denn der Druck wird auch am Donnerstag wieder groß sein; zumal Kerber nun die Hoffnungen schürt, dass das Publikum in Wimbledon 20 Jahre nach dem Triumph von Steffi Graf wieder eine Siegerin aus deutschem Lande zu Gesicht bekommen könnte.

     

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    Angelique Kerber steht in Wimbledon vor ihrem zweiten Final-Einzug bei einem Grand Slam-Turnier. (Credit: AFP PHOTO/GLYN KIRK)


     

    Direkte Bilanz spricht für Kerber

    Doch nicht nur bei der Deutschen ist das Selbstvertrauen groß; auch Venus Williams geht mit breiter Brust in die Vorschlussrunde, was aber nicht sonderlich verwundert, ist es der fünffachen Wimbledon-Siegerin heuer doch zum ersten Mal seit den US Open 2010 wieder gelungen, in ein Major-Halbfinale vorzudringen. Und das im stolzen Alter von mittlerweile 36 Jahren.

    “Ich hatte immer das Gefühl, das Spiel dafür zu haben. Es ist lange her, aber es fühlt sich trotzdem vertraut an“, erklärte die US-Amerikanerin, die sich im Viertelfinale gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa durchsetzen konnte.

    Als zusätzliche Motivation dürfte Williams auch die Aussicht auf ein Endspiel mit Schwester Serena dienen, die im zweiten Semifinale auf die Russin Jelena Wesnina treffen wird.

    Allerdings ist Kerber das mit Abstand schwerste Kaliber, mit dem es Williams bei diesem Turnier zu tun bekommt. Der Grund: Mit Ausnahme von der auf Rang 12 postierten Spanierin Carla Suarez Navarro traf die 36-Jährige ausnahmslos auf Spielerinnen jenseits der Top 15.

    Und auch bei den direkten Duellen hat Kerber die Nase vorne: Sechsmal standen sich beide Spielerinnen bislang gegenüber; in vier Aufeinandertreffen war es die Deutsche, welche das bessere Ende für sich behalten hatte.

    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Matthias

    Matthias setzte seine ersten Schritte in den Sportjournalismus bereits wenige Monate nach bestandener Matura und sammelte als Praktikant bei einem renommierten Sportportal wertvolle Erfahrungen. Nach einem kurzen Abstecher in die Radio-Branche kehrte er schließlich in den Online-Journalismus zurück und arbeitet fortan als Freier Redakteur mit Vorliebe für Fußballthemen, ehe es ihn anschließend zu den Sportfreunden verschlug. Seither beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sportwetten intensiv und hat in seinen Testberichten bereits einige Wettanbieter auf Herz und Nieren überprüft.