Wetten & Quoten Bundesliga-Relegation 2018: Wolfsburg gegen Kiel

    In der Relegation zur Bundesliga hatten die Zweitligisten in der Vergangenheit fast immer einen schweren Stand. Auch in der aktuellen Ausgabe des großen Zitterspiels scheint für Holstein Kiel an den von vornherein favorisierten Wölfen kein Vorbeikommen zu sein.

    Nachdem sich die Niedersachsen bereits in der vorjährigen Relegation bewährten, spielte der VfL im Hinspiel neben seiner Klasse auch seine entsprechende Erfahrung aus. Dank des resultierenden 3:1-Erfolgs scheint einer 22. Saison im Fußball-Oberhaus kaum noch etwas im Weg zu stehen.

     

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    Der VfL kann Relegation

    Zur Halbzeit der Relegation mutet es fast schon ein bisschen vermessen an, dass sich Kiel überhaupt zum Herausforderer der Wolfsburger aufgeschwungen hat; gegen den Deutschen Meister von 2009 kann Holstein schließlich gerade einmal eine einzige zweitklassig absolvierte Saison in Stellung bringen.

    Auch der Mini-Etat musste den Ambitionen der Störche eigentlich von vornherein eine Absage erteilen. Wie der Underdog selbst freimütig eingestand, könnte dieser von seinen vorhandenen Geldern lediglich zwei Wolfsburger Spieler finanzieren.

    Unter Beachtung dieser ungünstigen Voraussetzung hat Kiel seine Sache in der Volkswagen-Arena dennoch ziemlich gut gemacht; schien das ungleiche Duell zunächst in den vorgesehenen Bahnen zu verlaufen, legte der Gast seinen Respekt mit fortschreitender Spieldauer zunehmend ab.

    Zwar brauchte es erst einen 1:3-Rückstand, bevor sich Holstein mit dem Mute der Verzweiflung auf seine erfolgserprobten Tugenden zu besinnen begann; in der letzten halben Stunde wurden dem VfL dafür mit umso größerer Entschlossenheit Schwimmübungen in der Defensive aufgezwungen.

    Wenngleich letztlich eine für Kiel ganz untypische Ladehemmung der eigentlich verdienten Ergebniskosmetik im Wege stand, wird die Mannschaft von Markus Anfang das Relegations-Rückspiel am Montagabend (20:30 Uhr) doch mit neuer Zuversicht bestreiten.

     


     

    In der zurückliegenden Spielzeit hatten die Norddeutschen schließlich oft genug bewiesen, zu Schützenfesten in der Lage zu sein; an einem perfekten Abend dürfte der zweitbesten Heimelf der 2. Liga deshalb selbst gegen den VfL Wolfsburg eine erfolgreiche Aufholjagd zuzutrauen sein.

     

    Kiel braucht ein Schützenfest

    Noch einmal sollten sich die Niedersachsen in jedem Falle besser nicht darauf verlassen, dass sich die Kieler Offensive als ein Chancentod erweist; mit ziemlich beeindruckenden 71 Treffern hatte sich der Aufsteiger in den letzten Monaten zur Spaß-Fraktion im Bundesliga-Unterhaus entwickelt.

    Folglich wollen auch die Bookies nicht endgültig ausschließen, dass der Liga-Verbleib der Wölfe im Rückspiel noch einmal zur eingangs erwähnten Zitterpartie verkommt – wenngleich für ein Scheitern im Holstein-Stadion dann doch schon eine ganze Menge danebengehen muss.

    Die nahezu ausgeglichenen Siegquoten bei der Dreiweg-Wette stellen der Mannschaft von Bruno Labbadia immerhin fast schon einen Persilschein für eine weitere Saison in der Bundesliga aus: Ein ungefähres Gleichgewicht der Kräfte käme dem komfortabel in Front liegenden VfL am Montagabend schließlich ausgesprochen recht.

    Dass bislang noch nie ein Zweitligist eine Hinspiel-Niederlage in der Relegation noch umzubiegen wusste, kann für Kiel kein gutes Omen sein: Auch Tipico lässt bei der Aufstiegswette aktuell gerade einmal noch eine Quote von 1,12 springen (siehe Screenshot oben), wenn in dem alljährlichen Kräftemessen bereits zum sechsten Mal in Folge der Bundesligist triumphiert.

     

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    Ein für den Aufstieg möglicherweise ausreichender Heimsieg mit zwei Toren Vorsprung würde die Wettanbieter dennoch nicht gänzlich kalt erwischen; knapp über der 4,0 angesiedelte Handicap-Quoten finden in einer gar nicht so abwegigen Eintrittswahrscheinlichkeit von rund 19% ihre mathematische Entsprechung.

    Deutlich hoffnungsloser dürfte sich die Lage hingegen verständlicherweise gestalten, sofern es für den Durchmarsch infolge mehrerer Gegentreffer eine Differenz von satten drei Treffern braucht: Die zugehörigen Handicapwetten sind durch die Bank mit fast zweistelligen Quoten versehen.

    Nach diesen Prognosen sollten den Wölfen im Rückspiel also bereits zwei weitere Tore genügen, um in Sachen Klassenerhalt auf der sicheren Seite einzuchecken – was mit Blick auf die Form der vergangenen Tage allem Anschein nach gar keine sonderlich große Herausforderung ist.

    Die lange Zeit völlig hilflos durch die Rückrunde taumelnden Wolfsburger hatten sich schließlich auf der Zielgeraden der Saison doch noch ermannt: Sieben in den jüngsten beiden Partien markierte Torerfolge sollte nun auch im Holstein-Stadion für eine schlagkräftige Vorstellung sprechen.

    Die Buchmacher sind sich entsprechend sicher, dass Kiel einen enormen Aufwand für eine erfolgreiche Aufholjagd betreiben muss; mit einer Mini-Quote von ca. 1,3 (z.B. bei Bet90) scheint zumindest ein Wolfsburger Treffer im Rückspiel von vornherein gesetzt zu sein.

     

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Markus
    Seit der Jahrtausendwende befasst sich Markus mit dem nationalen und internationalen Sportgeschehen und kann auf eine umfassende Erfahrung in der Berichterstattung speziell über Fußball zurückblicken. Nachdem er bei zahlreichen Top-Ereignissen wie WM und Euro vor Ort war, hat er sich dem Thema der Sportwetten zugewandt und klopft sie auf wettanbieter.de regelmäßig aus Sicht des Fußballexperten auf ihre Stärken und Schwächen ab.