Wetten und Quoten: ATP World Tour Finals 2017 in London

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    Wenngleich der Tennis-Zirkus niemals so richtig Pause macht, muss auch der weiße Sport nicht auf einen offiziellen Schlusspunkt verzichten: Das ATP World Tour Finale lässt auch in den kommenden Tagen wieder einmal das allmählich zu Ende gehende Jahr Revue passieren.

    Hinsichtlich der Bedeutung (und der einzuheimsenden Preisgelder und Weltranglistenpunkte) kommt dieses „Finale“ zwar nicht ganz an die vier Grand-Slam-Turniere heran, dafür wird durch das streng begrenzte Starterfeld für umso größere Exklusivität gesorgt.

     

    Zu den ATP Finals-Wetten bei Ladbrokes

     

    Da lediglich die acht besten Spieler der Jahres-Weltrangliste geladen werden, braucht sich der Wettbewerb auch nicht um die ansonsten üblichen Gepflogenheiten zu kümmern – weshalb etwa der K.o.-Charakter der Duelle dann auch erstmals in den Halbfinals zu greifen beginnt.

    Zuvor müssen sich die auf zwei Vierergruppen aufgeteilten Athleten jeweils in drei Vorrundenmatches bewähren. Die zwei erfolgreichsten Starter beider Gruppen setzen das Turnier danach in der Vorschlussrunde fort.

     

    The „Next Generation“ vertritt die Elite

    Vermag dieser Modus im Normalfall etliche hochklassige Matches zu garantieren, können das in diesem Jahr vom 12. bis 19. November in der Londoner O2-Arena steigende Saison-Finale jedoch nicht einmal ansatzweise den Anspruch erfüllen, die acht aktuell weltbesten Spieler zusammenzuführen.

     

    ATP Finals Ladbrokes

    * Screenshot vom 10.11.2017, 14:50 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.


     

    Da mit Novak Djokovic, Andy Murray und Stan Wawrinka gleich drei Stars die Saison schon vorzeitig beenden mussten, wird das Starterfeld dieses Mal mit etlichen Lückenbüßern aufgefüllt: Mit Grigor Dimitrov, David Goffin und Jack Sock bekommen die ATP World Tour Finals unter anderem drei Debütanten zu sehen.

    Auch die weiterhin nach England reisenden Dominic Thiem, Alexander Zverev und Marin Cilic haben es beim Jahresabschluss bislang noch nie bis ins Endspiel geschafft – weshalb sich das öffentliche Interesse vorab vor allem auf die verbliebenen Platzhirsche Rafael Nadal und Roger Federer konzentriert.

    Dabei ist auch im Fall von Nadal sogar noch mit einem Fragezeichen versehen, ob der Führende der Weltrangliste überhaupt für den erhofften Glanz in der Hütte sorgen kann. Aufgrund seines schmerzenden Knies ist die Form des 16-fachen Grand-Slam-Siegers vermutlich fragwürdig.

     


    Die Gruppen bei den ATP World Tour Finals 2017

    Gruppe Pete Sampras

    Gruppe Boris Becker

    Rafael Nadal (ESP, Nr. 1)Roger Federer (SUI, Nr. 2)
    Dominic Thiem (AUT, Nr. 4)Alexander Zverev (GER, Nr. 3)
    Grigor Dimitrov (BUL, Nr. 6)Marin Cilic (CRO, Nr. 5)
    David Goffin (BEL, Nr. 8)Jack Sock (USA, Nr. 9)

     

    Da dem diesjährigen Sieger der French Open und der US Open die World-Tour-Trophäe noch in seiner Titelsammlung fehlt, dürfte der 31-Jährige für eine rechtzeitige Genesung zwar alle Hebel in Bewegung setzen; vorsichtshalber hält sich dennoch dessen Landsmann Pablo Carreno Busta als Ersatz bereit.

     

    Federer allein auf weiter Flur?

    Die Wettanbieter wie zum Bespiel Ladbrokes gehen jedoch freilich davon aus, dass Nadal wohl kaum im Vollbesitz seiner Kräfte ist – weshalb man hier dem einzig wirklich namhaften Rivalen den unverblümten Vorzug gibt.

    Überdies dürfte es aber natürlich auch auf die besonders imposante Vita zurückzuführen sein, dass nach der Überzeugung der Buchmacher alle Wege zum Titel über Roger Federer führen müssen: Immerhin kann der Schweizer schon auf sechs Siege bei den Tour Finals verweisen.

    Auch, dass der letzte dieser Erfolge bereits aus dem Jahr 2011 resultiert, muss dabei beileibe nicht gegen den Altmeister sprechen. Mehr als beachtliche sieben Turniersiege ließen wissen, dass der 36-Jährige auch anno 2017 noch lange nicht zum alten Eisen zu zählen ist.

     


     

    Im Zuge seines gefühlt dritten Frühlings nahm Federer unter anderem die in Melbourne (Australian Open) und Wimbledon ausgespielten Trophäen in Empfang. Angesichts nunmehr zu Buche schlagender 19 Grand-Slam-Siege scheint auch ein weiterer Erfolg in London lediglich ein Klacks zu sein.

    Auf jeden Fall ist anzunehmen, dass der Top-Favorit zumindest in der Vorrunde noch nicht über Gebühr beansprucht wird: Gegen Zverev, Cilic und Sock sollte es in der „Gruppe Boris Becker“ notfalls auch mit verbundenen Augen zum Aufstieg reichen.

    Dabei wird Federer im besagten Quartett allerdings schon einmal vom Geheimfavoriten der Bookies auf seine Titeltauglichkeit geprüft: Beginnt nach Nadal auch noch der Eidgenosse zu schwächeln, könnte demnach am ehesten der junge Alexander Zverev in die Bresche springen.

    Mit fünf in der laufenden Saison verbuchten Turniersiegen hat sich der Hamburger tatsächlich schon einmal für eine alsbald anstehende Wachablösung empfohlen – wenngleich die zuletzt nach unten weisende Formkurve nahe legt, dass der Generationenwechsel vermutlich doch auf das nächste Jahr verschoben werden muss.

     

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Timo
    Timo widmete sich schon in seiner Kindheit dem Sport, zu einer Profikarriere reichte es dann in Folge allerdings knapp nicht. Um in diesem Bereich aber trotzdem beruflich tätig zu sein, studierte er Sportjournalismus in Salzburg. Nach einer Mitarbeit im Presseteam für die Handball EM 2010 sowie einem Praktikum bei einem Online-Portal, wagte er zunächst noch einen kurzen Sprung in die Welt der Musik. Anschließend kehrte er aber wieder zu seinem Fachgebiet als Redakteur zurück. Aktiv spielt er immer noch begeistert Basketball, außerdem ist er auf wettanbieter.de ein ausgewiesener Spezialist in Sachen US-Sport und Fußball.
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