Wer gewinnt die Tour de France 2017: Favoriten, Wetten und Quoten

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    “Le Tour de France” – alleine der Name der Frankreich-Rundfahrt sorgt bei Radsportfans für angenehmes Kribbeln, während die Profis voller Ehrfurcht der “Tour der Leiden” entgegen blicken. Auch bei ihrer 104. Auflage wird die “Große Schleife” wieder Tränen und Triumphe bieten, Sieger und Verlierer hervorbringen.

    In der Frage nach dem Gesamtsieger der heurigen Tour de France, die am 1. Juli in Düsseldorf gestartet wird, gehen die Wettanbieter von einem Zweikampf zwischen Chris Froome, dem dreimaligen Sieger der “Grand Boucle”, und dessen ehemaligen Untergebenen Richie Porte aus.

     


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    Deutschland ist mit den beiden Mannschaften Bora-hansgrohe und Sunweb vertreten, von den insgesamt 198 Radprofis, die in 22 Teams an den Start gehen, sind 16 Fahrer Deutsche. Mit dem Gesamtsieg wird voraussichtlich keiner von ihnen etwas zu tun haben.

     

    Startet die Tour mit deutschem Etappensieg?

    Doch der eine oder andere Etappensieg ist aber durchaus in Reichweite. Der perfekte Zeitpunkt für einen deutschen Erfolg auf einem Teilstück der TdF wäre bereits beim Auftakt, dem “Grand Départ” in Düsseldorf: Erstmals seit 30 Jahren startet die Tour de France in Deutschland.

     

    Gesamtsieger TdF 2017 – Die Wettquoten der Buchmacher:

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    Wettbonus
    100€
    150€
    100€
    100€
    300€
    100€
    40€
    150€
    100€
    C. Froome
    -
    1,03
    1,03
    1,03
    1,03
    1,05
    1,03
    1,05
    1,03
    R. Uran
    -
    15,0
    17,0
    13,0
    13,0
    15,0
    17,0
    15,0
    14,0
    R. Bardet
    -
    60,0
    67,0
    70,0
    41,0
    67,0
    101
    67,0
    64,0
    M. Landa
    -
    100
    126
    100
    51,0
    101
    151
    101
    115
    F. Aru
    -
    350
    501
    400
    151
    301
    501
    301
    340
    D. Martin
    -
    400
    501
    400
    501
    301
    501
    301
    450
    A. Contador
    -
    500
    1001
    750
    501
    1001
    2001
    1001
    940
    N. Quintana
    -
    530
    4501
    3000
    501
    301
    3001
    301
    1550

    * Quoten Stand 21.07.; Text wurde vor Tour-Beginn erstellt.
     

    Beim Einzelzeitfahren in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt wird mit Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin sicherlich zu rechnen sein. Die Idealvorstellung aus deutscher Sicht wäre, wenn der 32-jährige Cottbusser nach dem Auftakt in Düsseldorf ins Gelbe Trikot schlüpfen würde. Martin hat bereits fünf Tour-Etappen für sich entscheiden können.

    Das 14 Kilometer lange Einzelzeitfahren in Düsseldorf ist der Start zum größten Radsportevent der Welt. In 21 Etappen werden die Teilnehmer insgesamt 3.540 Kilometer bis zum Ziel auf den Pariser Champs-Élysées zu bewältigen haben.


    Video: Chris Froome bei seinem dritten Tour-de-France-Sieg. (Quelle: YouTube/Frankie Gill)


    Erstmals seit 1992 müssen mit Vogesen, Jura, Pyrenäen, Zentralmassiv und Alpen alle fünf der wichtigsten Gebirge Frankreichs überwunden werden. Dennoch wird es in Summe weniger Anstiege geben, diese sind aber steiler. Höhepunkte der diesjährigen Tour sind die Fahrt über den Col du Galibier und eine Bergankunft auf dem Izoard.

     

    Bookies erwarten Zweikampf Froome vs. Porte

    Die Wettanbieter gehen bei der 104. Tour de France von einem Zweikampf zweier ehemaliger Teamkollegen aus. Top-Favorit ist Chris Froome, der nach seinem vierten Tour-Triumph greift. Der Brite holte sich 2013, 2015 und 2016 den Gesamtsieg. Vor drei Jahren musste Froome allerdings nach Stürzen aufgeben.

    Der dreifache TdF-Sieger kann auch heuer auf ein bärenstarkes Sky-Team bauen, das seinem Kapitän alle mögliche Unterstützung zukommen lassen wird. Alles in der Mannschaft ist darauf ausgerichtet, Froome zum vierten Toursieg zu verhelfen.

     


    Bild: Chris Froome wurde Anfang Mai beim Training von einem Auto gerammt. Der Brite blieb unveletzt, sein Rad nicht. (Quelle: Twitter/ @chrisfroome)

     
    Mit Richie Porte wartet allerdings ein brandgefährlicher Herausforderer. Der Australier weiß ganz genau, wie es im Konkurrenzteam abläuft, war Porte doch drei jahre lang (2012 bis 2015) bei Sky an der Seite Froomes. Im Vorjahr schaffte der 37-Jährige bei seiner ersten Tour-Teilnahme als Kapitän Platz fünf.

     

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    Heuer soll es noch weiter nach vorne gehen, die Vorzeichen für den BMC-Fahrer stehen gut, zumal die Form passen dürfte. Porte gewann die Tour du Romandie und belegte beim Critérium du Dauphiné Platz zwei. Dabei nahm er Froome fast eineinhalb Minuten ab.

    Das Team Movistar hat gleich zwei Anwärter auf den Tour-Sieg in seinen Reihen. Als Kapitän kann sich Nairo Quintana, so nichts Unvorhergesehenes passiert, die besseren Siegchancen ausrechnen als Teamkollege Alejandro Valverde.

     


     

    Quintana sollte vor allem in den Bergen vorlegen, denn insbesondere im Einzelzeitfahren gehört der kolumbianische Kletterspezialist nicht unbedingt zu den besten. Die steilen Anstiege und die relativ wenigen Zeitfahrkilometer (14 in Düsseldorf, 22,5 in Marseille, Anm.) könnten für den ersten Tour-Sieg Quintanas sprechen.

     

    Contadors letzte Chance?

    Alberto Contador, Tour-de-France-Sieger 2007 und 2009, greift nach seiner wohl letzten Chance auf das TdF-Tripple. Mit seinem neuen Team Trek-Segafredo will der Spanier nach dem unglücklich verlaufenen Vorjahr wieder ganz oben stehen. 2016 musste er aufgrund von Stürzen und Krankheit nach der neunten Etappe aufgeben, daher hat er auch das für das Vorjahr geplante Ende seiner Karriere verschoben.

    Die Chancen auf den Gesamtsieg sind allerdings eher gering, ebenso wie bei Romain Bardet. Es müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren, damit der Franzose für den ersten Heimtriumph bei der “Grand Boucle” seit Bernard Hinault 1985 sorgen kann.

    Allerdings kann im Verlauf der Tour de France sehr viel passieren. 3.450 Kilometer sind sehr lang und es gibt immer wieder Überraschungen. So wie zuletzt 2014 als mit Contador und Froome zwei Top-Favoriten nach Stürzen vorzeitig aus dem Sattel steigen mussten und Vincenzo Nibali als lachender Dritter den Toursieg holen konnte.

     

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Markus

    Seit der Jahrtausendwende befasst sich Markus mit dem nationalen und internationalen Sportgeschehen und kann auf eine umfassende Erfahrung in der Berichterstattung speziell über Fußball zurückblicken. Nachdem er bei zahlreichen Top-Ereignissen wie WM und Euro vor Ort war, hat er sich dem Thema der Sportwetten zugewandt und klopft sie auf wettanbieter.de regelmäßig aus Sicht des Fußballexperten auf ihre Stärken und Schwächen ab.