Kitzbühel 2017: Wer gewinnt die gefährlichste Abfahrt der Welt?

    teile diese Seite auf:Share on Google+Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on LinkedIn

    Der Mythos “Streif” ist unmittelbar vor den 77. Hahnenkammrennen in Kitzbühel wieder in aller Munde. Keine Abfahrt im Alpinen Ski-Zirkus hat einen derartigen Ruf, nicht umsonst heißt eine Dokumentation “One Hell of a Ride”. Dennoch, oder gerade deswegen, herrscht eine große Vorfreude auf das Rennen, in dem vor allem die Österreicher besonders motiviert sind.

     

    Jetzt bei Interwetten auf den Streif-Sieger 2017 wetten!

     

    In der Alpenrepublik haben Sieger der Herren-Abfahrt von Kitzbühel einen ganz besonderen Stellenwert. Niemand in Österreich hat die Rekordfahrt von Fritz Strobl vom 25. Jänner 1997 vergessen, der die “Streif” in 01:51,58 Minuten bezwingen konnte. Oder die Leistung von Stephan Eberharter 2004, die als “perfekte Fahrt” in die Annalen des Traditionsrennens eingegangen ist.

    Doch die österreichische Dominanz war in den letzten Jahren bei weitem nicht mehr so ausgeprägt. Seit dem Sieg von Michael Walchhofer 2006 konnte sich lediglich Hannes Reichelt in der Siegerliste der Abfahrt eintragen. Der Salzburger gehört heuer wieder zum Kreis der aussichtsreichsten Sieganwärter, nachdem er im Vorjahr zu Sturz gekommen war.

     

    Video: Die Herren-Abfahrt von Kitzbühel gilt als gefährlichstes Skirennen der Welt. Im Vorjahr zeigte die “Streif” einmal mehr ihre Zähne, es gab zahlreiche Stürze. (Quelle: YouTube/owrabec)

     
    Im 2. Training hat Österreichs heißes Eisen auf den Sieg in der Kitzbühel-Abfahrt einen starken Eindruck hinterlassen und musste sich nur Aleksander Aamodt Kilde geschlagen geben. Hatte Reichelt ohnehin zum Favoritenkreis gehört, gesellte sich der Norweger durch seine Leistung ebenfalls zur Gruppe der Siegesanwärter.

     

    “Der Rückstand im Training ist egal, man weiß, dass man noch Reserven hat.”
    Hannes Reichelt nach seinem 2. Platz im letzten Training für die Abfahrt von Kitzbühel.

     

    Mit Kjetil Jansrud schickt Norwegen einen weiteren absoluten Top-Favoriten auf den “Streif-Sieg” ins Rennen am Samstag (Start: 11:30 Uhr). Laut den Wettquoten von Interwetten, das heuer erstmals als offizieller Partner der Hahnenkammrennen fungiert, hat Jansrud sehr gute Chancen, seinen 2. Abfahrtserfolg in Kitzbühel einfahren zu können.

     

    Interwetten erwartet eine knappe Entscheidung

    Aus dem Lager des ÖSV zählt neben Reichelt auch Max Franz zu den aussichtsreichsten Siegkandidaten. Im Training war beim Kärntner eine deutliche Steigerung zu sehen. Nach Platz 15 im ersten Trainingslauf raste Franz bei der Generalprobe am Donnerstag auf Platz fünf.

     

    interwetten-streif-abfahrt-2017

     
    Die deutschen Abfahrer müssen sich einmal mehr mit der Rolle der Underdogs zufrieden geben. Als bester Läufer des DSV belegte Josef Ferstl im zweiten Trainingslauf den 13. Rang. Die Quotenjongleure von Interwetten trauen Andreas Sander, der nur 30. wurde, im Rennen dennoch mehr zu.

    Weitaus bessere Siegeschancen können sich die Schweizer, allen voran Beat Feuz und Carlo Janka, ausrechnen. Ob einer der beiden in die Fußstapfen eines Didier Cuche, der die Kitzbühel-Abfahrt fünf Mal gewinnen konnte, treten wird, muss sich erst weisen.

     

    Bild: Interwetten geht von einer recht knappen Entscheidung aus. Jansrud und Reichelt gelten als Top-Favoriten auf den Sieg bei der Herren-Abfahrt von Kitzbühel. Doch die Konkurrenz lauert.

     
    In der Frage nach dem Abfahrtssieger 2017 darf Steven Nyman nicht vergessen werden. Der US-Amerikaner war am Mittwoch zur Trainingsbestzeit gerast.

    Die Fans können sich einmal mehr auf ein ganz großes Spektakel freuen, denn zum ersten Mal seit 2013 dürfte das Rennen über die gesamte Strecke gehen. Damit wird die “Streif” ihren Schrecken auf dem 3.312 Meter langen Original verbreiten – Startschuss, Mausefalle und Steilhang inklusive.


    Die wichtigsten Fakten zum Abfahrtsklassiker auf der Streif:


    Auflage: Die Hahnenkammrennen finden heuer zum 77. Mal statt
    Streckenlänge: 3312 m (860 Höhenmeter)
    Steilste Stelle: “Mausefalle” (Gefälle: 85 %)
    Durchschnittgeschwindigkeit: 103 km/h
    Top-Geschwindigkeit: rund 143 km/h
    Geschwindigkeitsrekord: 153 km/h (Michael Walchhofer/AUT)
    Streckenrekord: 01:51,58 Min (Fritz Strobl/AUT)
    Preisgeld Abfahrtssieg: 75.000 Euro
    Erfolgreichste Nation: Österreich (35 Siege)
    Rekordsieger: Didier Cuche (CH) mit 5 Triumphen
    Zuschauerrekord: 100.000 (1999)


     
     

    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Markus

    Seit der Jahrtausendwende befasst sich Markus mit dem nationalen und internationalen Sportgeschehen und kann auf eine umfassende Erfahrung in der Berichterstattung speziell über Fußball zurückblicken. Nachdem er bei zahlreichen Top-Ereignissen wie WM und Euro vor Ort war, hat er sich dem Thema der Sportwetten zugewandt und klopft sie auf wettanbieter.de regelmäßig aus Sicht des Fußballexperten auf ihre Stärken und Schwächen ab.