Frauen-Fußball-WM 2015: DFB-Team vor Showdown im Viertelfinale

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    Die erstmalige Erprobung eines Achtelfinales bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen stellte sich vor allem für die brasilianische Mannschaft um die Rekord-Torjägerin Marta als verhängnisvoll heraus: Während die Selecao ihre Titelhoffnungen durch die Niederlage gegen Australien überraschend früh begraben musste, haben sämtliche weiteren hochgehandelten Nationen die erste K.o.-Runde ohne nennenswerte Komplikationen hinter sich gebracht. Besonders souverän trumpften bereits am vergangenen Wochenende die Teams aus Deutschland und Frankreich auf – was nun im ersten Viertelfinale am Freitagabend (22:00 Uhr MESZ) fast schon ein gefühltes Endspiel nach sich zieht.

     

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    Showdown in Montreal

    Wenn der zweifache Welt- und achtfache Europameister in Montreal auf die bislang stets leer ausgegangene Equipe Tricolore trifft, scheint den deutschen Frauen zwar die reine Papierform eine erfreulich einseitige Angelegenheit zu versprechen: Die jüngsten Kantersiege gegen Mexiko (4:0) und Südkorea (3:0) machten jedoch deutlich, dass der französische Nachbar mittlerweile sehr viel mehr als nur ein bloßer Geheimfavorit auf den Titel ist. Unter dem erstmals bei einer Endrunde in der Verantwortung stehenden Philippe Bergeroo ist “Les Bleus” durchaus der ganz große Wurf zuzutrauen – im Duell zweier äußerst torhungriger Mannschaften ist der DFB-Auswahl dennoch zunächst die Gunst einer soliden Favoritenstellung gewiss.

     

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    Grafik: Deutschland wird von Betvictor im Viertelfinale gegen die Französinnen favorisiert.

     

    Sollte der Auftritt gegen den Nachbarn planungsgemäß verlaufen, dürfte Bundestrainerin Silvia Neid bereits kurz nach dem Abpfiff mit ihren Gedanken in Ottawa sein. An der bisherigen Heimstätte der deutschen Mannschaft wird dann am frühen Samstagmorgen (01:30 Uhr) schließlich der Halbfinal-Gegner für den Sieger des ersten Viertelfinales ermittelt. Im Duell zwischen China und den USA kämpfen zwei Teams um den Aufstieg, die schon immer zu den großen Nummern im Frauen-Fußball zu zählen waren: Auch dank des gefühlten Heimvorteils im Nachbarland scheint dieses Mal allerdings der zweifache Weltmeister aus den Vereinigten Staaten relativ klar im Vorteil zu sein.

     

    Alle Viertelfinal-Begegnungen im Überblick

    Anpfiff (MEZ)

    Begegnung

    Fr 26.6., 22:00 Uhr

    Deutschland – Frankreich

    Sa 27.6., 01:30 Uhr

    China – USA

    Sa 27.6., 22:00 Uhr

    Australien – Japan

    So 28.6., 01:30 Uhr

    England – Kanada


     

    Putzen die Matildas jetzt auch den Titelverteidiger?

    Das heißeste asiatische Eisen im weltmeisterlichen Feuer geht dann aber ohnehin erst am Samstagabend (22:00 Uhr MESZ) an den Start: Gegen Australien bekommt es der noch amtierende Champion aus Japan nun jedoch mit einem Herausforderer zu tun, der bereits beim 1:0-Erfolg über Brasilien keinerlei Respekt vor großen Namen kannte. Ein ähnlich unerschrockener Auftritt böte den Matildas nun die Chance, sich zur ganz großen Überraschung des laufenden Turniers aufzuschwingen – und die seltene Möglichkeit, den aktuellen Weltmeister zu entthronen, setzt bei der Mannschaft aus “Down Under” gewiss noch einmal ein paar zusätzliche Kräfte frei.

    Nicht zuletzt dem Weltmeister-Bonus ist es aber wohl geschuldet, dass vor jenem Viertelfinale erst einmal den Japanerinnen die recht stabil anmutende Favoritenstellung sicher ist: Während die “Nadeshiko” bei dieser Einschätzung jedoch vor allem von vergangenen Erfolgen zehren, kann das Team Kanada im letzten Viertelfinale am frühen Sonntagmorgen auf einen topaktuellen Gastgeber-Bonus bauen. Gegen die ursprünglich nicht unbedingt unter den besten acht Nationen erwarteten Engländerinnen ist den Nordamerikanerinnen natürlich erneut die uneingeschränkte Unterstützung des Publikums gewiss – sicherlich nicht die schlechteste Voraussetzung, um auch beim fünften Auftritt des Turniers ohne Niederlage zu bleiben.

     

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Timo

    Timo widmete sich schon in seiner Kindheit dem Sport, zu einer Profikarriere reichte es dann in Folge allerdings knapp nicht. Um in diesem Bereich aber trotzdem beruflich tätig zu sein, studierte er Sportjournalismus in Salzburg. Nach einer Mitarbeit im Presseteam für die Handball EM 2010 sowie einem Praktikum bei einem Online-Portal, wagte er zunächst noch einen kurzen Sprung in die Welt der Musik. Anschließend kehrte er aber wieder zu seinem Fachgebiet als Redakteur zurück. Aktiv spielt er immer noch begeistert Basketball, außerdem ist er auf wettanbieter.de ein ausgewiesener Spezialist in Sachen US-Sport und Fußball.