Frauen EM 2017: Wird Deutschland Europameister? | Wettquoten

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    In den Niederlanden wird ab dem kommenden Wochenende die größte Frauen-Europameisterschaft aller Zeiten ausgerollt. Bis zum 6. August fechten erstmals 16 teilnehmende Nationen den neuen kontinentalen Champion aus.

    Von der Aufstockung können naturgemäß in erster Linie die bislang stets zu kurz gekommenen Länder profitieren; mit der Schweiz, Österreich, Belgien, Portugal und Schottland sehen in den kommenden Tagen gleich fünf Mannschaften ihrer europäischen Feuertaufe entgegen.

     


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    Trotz der zahlreichen Premieren und der zunehmend gigantischen Ausmaße haben jedoch auch anno 2017 noch immer ein paar ewige Gewissheiten Bestand: Wie eh und je sieht sich etwa die deutsche Nationalelf auch im Nachbarland in die Rolle des Gejagten gedrängt.

    Angesichts der seit Jahrzehnten zu konstatierenden Vorherrschaft ist es aber auch kein Wunder, dass die Konkurrenz wild entschlossen zum Angriff bläst – immerhin wird der europäische Thron bereits seit 1995 ununterbrochen von den deutschen Mädels besetzt.

     

    Die DFB-Frauen sind eine Klasse für sich

    Im Verlauf der 22 Jahre sammelten sich unglaubliche sechs Triumphe in unmittelbarer Folge an; da sich das deutsche Team zuvor auch schon 1989 und 1991 zum Europameister krönte, wurde lediglich einer der letzten neun Titel einem der notorisch darbenden Mitbewerber überlassen.

     

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    Niederlande
    1,45
    1,40
    1,44
    1,40
    -
    1,45
    1,364
    1,45
    1,40
    Dänemark
    2,80
    2,90
    2,75
    2,90
    -
    2,70
    3,00
    2,70
    2,70

    * Quoten vom 04.08.2017; Text wurde vor Beginn des Turniers erstellt.
     

    Dabei war es kein Zufall, dass anno 1993 die norwegischen „Gresshoppene“ die seltene Gunst der Stunde zu nutzen wussten; seine erste große Blütezeit hatte der Frauen-Fußball schließlich im hohen europäischen Norden erlebt.

    Folglich wird der Kreis der bisherigen Titelträger dann auch von den Schwedinnen komplettiert, die gleich bei der ersten EM-Auflage zum Zuge kamen: Nach dem im Jahr 1984 gefeierten Triumph stand jedoch zumeist die deutsche Mannschaft weiteren Erfolgsmeldungen im Weg.

    So wurde die „Damlandslaget“ zuletzt auch beim Turnier in Rio de Janeiro von der DFB-Auswahl auf den zweiten Platz verwiesen – weshalb Deutschland nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als amtierender olympischer Goldmedaillengewinner in Holland erscheint.

    Dass die Herausforderer jedoch trotz dieser geballten Machtfülle guter Dinge sind, ist auf die seither zu konstatierende Stunde Null im deutschen Team zurückzuführen: Mit Silvia Neid ging im vergangenen Sommer schließlich die langjährige Mutter des Erfolges über Bord.

     
    DFB-Frauen EM 2017

    Bild: Die DFB-Auswahl ist der absolute Top-Favorit bei der Frauen EM 2017. (Quelle: Uwe Anspach / dpa / picturedesk.com)
     

    Das Karriere-Highlight in Brasilien haben mit Behringer, Bartusiak und Krahn zudem auch drei verdiente Spielerinnen zum Absprung aus der Nationalmannschaft genutzt: Die nunmehr verantwortliche Steffi Jones ist somit in erster Linie mit einem Neuaufbau beschäftigt.

     

    “Das große Ziel ist und bleibt der EM-Titel, mit ganz viel Zuversicht.”
     
    – Steffi Jones weiß genau, was von der deutschen Mannschaft in den kommenden Tagen erwartet wird.

     

    Die mit acht Siegen tadellos absolvierte Qualifikation deutet zwar auch weiterhin auf kontinuierliche Verhältnisse beim Titelverteidiger hin – von den Wettanbietern bekommt das Team dennoch keinen Garantieschein für den siebten Triumph in Serie ausgestellt.

     

    Frankreich hofft auf ein Ende der Leidenszeit

    Die mit einem neuerlichen Erfolg maximal mögliche Verdreifachung des Wetteinsatzes weist die DFB-Kickerinnen zwar erneut als den wahrscheinlichsten Gewinner aus; mit einer knappen „4“ vor dem Komma macht sich aber bereits unmittelbar dahinter ein ernsthafter Mitbewerber breit.

     


     

    Entgegen den bisherigen Gepflogenheiten ist der vermutete Endgegner dieses Mal jedoch nicht in Skandinavien zu Hause – stattdessen legen es die Französinnen darauf an, es ein kleines Bisschen besser als das Herren-Team bei der vorjährigen Heim-EM zu machen.

    Angesichts der seit Jahren für Furore sorgenden Vereinsmannschaften wird es so langsam aber sicher Zeit, dass auch die Équipe Tricolore irgendwann einmal zu Potte kommt – bis dato haben die Frauen aus der Grande Nation schließlich noch überhaupt nichts in der Vitrine stehen.

    Stellte bei den bisherigen Europameisterschaften bereits das Viertelfinale das Höchste der Gefühle dar, hatte bei der jüngsten Ausgabe der Weltmeisterschaft abermals der deutsche Gigant einen ersten Achtungserfolg verhindert.

     

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    Bei jenem Turnier in Kanada musste sich Frankreich im Viertelfinale dem erfolgreichen Nachbarn beugen; dass die Entscheidung erst im Elfmeterschießen fiel, ließ gleichwohl dennoch die mittlerweile zu konstatierende Augenhöhe erahnen.

    Diese hatte sich dann auch beim freundschaftlichen Aufeinandertreffen im März abermals bestätigt, als die beiden Top-Favoriten der vor der Tür stehenden Endrunde nach 90 Minuten gänzlich torlos auseinandergingen.

    Neben den Französinnen hat es unter anderem aber auch noch die niederländische Elftal auf einen Coup im eigenen Lande abgesehen. Der Heimvorteil scheint die große Chance zu bieten, das Publikum mit den notorisch sparsamen Auftritten der Herren-Mannschaft zu versöhnen.

     


     

    Langzeitwetten von bis zu 13,0 weisen den Weg zum holländischen Sommermärchen zunächst einmal aber als ziemlich steinig aus – zumal sich bei den Wettanbietern mit England und Schweden noch zwei weitere Nationen vor den Gastgeberinnen platzieren.

     

    Zum Auftakt wartet gleich ein Knüller

    Der berechtigte Respekt vor der schwedischen Mannschaft gibt der deutschen Auswahl bereits in der Vorrunde eine verdammt harte Nuss zu knacken; immerhin steht gleich am ersten Spieltag der Gruppe B eine Neuauflage des olympischen Finales auf dem Programm.

    Nachdem es somit prompt ans Eingemachte geht, sollten die weiteren Vorrundengegner aus Italien und Russland jedoch deutlich weniger Probleme bereiten – der Weg ins Viertelfinale scheint folglich schon vor der ersten Blutgrätsche fein säuberlich gespurt zu sein.

    Selbiges lässt sich aber zugleich auch für alle Mitfavoriten konstatieren, für die das Turnier gleichfalls erst mit der K.o.-Runde so richtig beginnt: Nach einer sich noch gemächlich ankündigen Gruppenphase dürfte das große Hauen und Stechen erst in der dritten EM-Woche beginnen.

     

    Video: Abwehrspielerin Caroline Simon, die die wenigsten Länderspiel-Einsätze aller aktuellen DFB-Spielerinnen vorzuweisen hat, freut sich schon auf die EM. (Quelle: YouTube/DFB-Frauen)


     

    Gerade, wer es mit der deutschen Mannschaft hält, braucht die Langzeitwette auf den Turniersieg deshalb nicht unbedingt übers Knie zu brechen: Im Verlauf der ersten 14 Tage sollten sich die derzeit noch dürftig anmutenden Quoten allenfalls zum Positiven entwickeln.

    Mit einem kleinen Quantensprung dürfte insbesondere zu rechnen sein, wenn der anfängliche Härtetest gegen Schweden daneben geht – dabei könnte ein solcher Ausrutscher die Aussichten auf ein glückliches Ende möglicherweise sogar befeuern.

     

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    Während nämlich dem Sieger der Gruppe B bereits im Halbfinale ein Aufeinandertreffen mit Frankreich droht, käme der Zweite bis zum Endspiel in Utrecht um die – zumindest nach den Prognosen der Bookies – größte aller denkbaren Prüfungen herum.

    Von einem Freilos könnte freilich aber auch in diesem Fall nicht die Rede sein. Nach einem Viertelfinale gegen den Gastgeber stünden dann in der Vorschlussrunde nach aller Voraussicht die gleichfalls mit Vorsicht zu genießenden „Three Lionesses“ bereit.

    Schon die möglichen Wege ins Finale lassen somit wissen, dass die qualitative Spitze in Europa in den vergangenen Jahren mächtig in die Breite gegangen ist. Neben der größten bekommen die Niederlande deshalb wahrscheinlich auch die spannendste Europameisterschaft aller Zeiten zu sehen.

     

    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Timo
    Timo widmete sich schon in seiner Kindheit dem Sport, zu einer Profikarriere reichte es dann in Folge allerdings knapp nicht. Um in diesem Bereich aber trotzdem beruflich tätig zu sein, studierte er Sportjournalismus in Salzburg. Nach einer Mitarbeit im Presseteam für die Handball EM 2010 sowie einem Praktikum bei einem Online-Portal, wagte er zunächst noch einen kurzen Sprung in die Welt der Musik. Anschließend kehrte er aber wieder zu seinem Fachgebiet als Redakteur zurück. Aktiv spielt er immer noch begeistert Basketball, außerdem ist er auf wettanbieter.de ein ausgewiesener Spezialist in Sachen US-Sport und Fußball.
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