Copa América 2015: Im Viertelfinale beginnt das Favoritensterben

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    Weil die Copa América an die zwölf teilnehmenden Nationen insgesamt acht Viertelfinal-Tickets verteilt, hat die südamerikanische Meisterschaft in der Vorrunde zunächst einmal nur gemächlich an Fahrt gewonnen: Der dankbare Modus sorgte unter anderem dafür, dass sich mit Brasilien und Argentinien auch schon die beiden größten Titelanwärter gefahrlos einen mehr oder weniger überraschenden Ausrutscher gestatten durften. Mit dem Sprung in die erste K.o.-Runde ist die Zeit der Nachsicht nunmehr jedoch ein für alle Mal vorbei – zumal die Ansetzungen in den kommenden Tagen durchaus ein frühes Massensterben der Favoriten befürchten lassen.

     

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    Chile protzt mit einer entfesselten Offensive

    Gegen den erwartungsgemäß stark in die Endrunde gestarteten Gastgeber aus Chile könnte es bereits am Donnerstagmorgen (01:30 Uhr) mit Uruguay dem Titelverteidiger und Rekord-Champion der Copa América an den Kragen gehen: Ein uninspirierter Sieg gegen Jamaika sowie die weiteren Auftritte gegen Argentinien (0:1) und Paraguay (1:1) ließen schließlich längst erahnen, dass die Celeste das Fehlen des nach wie vor gesperrten Luis Suarez nicht in dem erforderlichen Maße kompensieren kann. Mit äußerst bescheidenen offensiven Mitteln nimmt es der WM-Vierte von Südafrika nun mit der Tormaschine der ersten Turnier-Phase auf – “La Roja” hat das eigene Publikum immerhin bereits mit beeindruckenden zehn Treffern in Verzückung versetzt.

    24 Stunden später tritt mit Bolivien dann ein echter Exot im Viertelfinale in Erscheinung: Bei den jüngsten fünf Ausgaben der Copa América hatten sich “La Verde” schließlich stets schon nach den drei Gruppenspielen verabschieden müssen. Das vergleichsweise machbar anmutende Duell gegen Peru könnte die positive Überraschung des laufenden Wettbewerbs in der Freitagnacht (01:30 Uhr) sogar bis in die Vorschlussrunde spülen: Allerdings hat der nunmehrige Gegner bereits bei dem letzten kontinentalen Turnier vor vier Jahren bewiesen, dass er das Zeug zum Halbfinalisten hat – darüber hinaus ließ Peru in den vergangenen Tagen sowohl bei der späten Niederlage gegen Brasilien (1:2) als auch beim torlosen Remis gegen Kolumbien erneut eine vielversprechende Form erkennen.

     

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    Grafik: Können sich die von Interwetten auserkorenen Favoriten Chile, Peru, Argentinien und Brasilien im Viertelfinale durchsetzen?

     

    Argentinien vor der Reifeprüfung – und die Selecao weint wieder um Neymar

    Für die enttäuschende Nullnummer gegen Peru am dritten Gruppen-Spieltag wird den Cafeteros nun bereits im Viertelfinale die Quittung präsentiert: Da der WM-Viertelfinalist von 2014 nur als Tabellendritter in die K.-o.Runde rutschte, bekommen James & Co. schon am Samstagmorgen (01:30 Uhr) die titelhungrigen Argentinier vorgesetzt. Allerdings wird auch beim amtierenden Vize-Weltmeister bislang vergeblich darauf gewartet, dass das Team um Lionel Messi endlich den spielerischen Knoten zum Platzen bringt – die bisherigen Vorstellungen gegen Paraguay (2:2), Uruguay (1:0) und Jamaika (1:0) muteten doch noch viel zu oft wie stumpfe Pflichterfüllung an.

    Während die Albiceleste in der Vorrunde jedoch immerhin ungeschlagen blieb, haben dem großen brasilianischen Rivalen die Gruppenspiele noch deutlich stärker zugesetzt: So musste sich die Selceao am zweiten Spieltag nicht nur in eine 0:1-Schlappe gegen Kolumbien fügen, obendrein gingen nach dem Abpfiff auch noch dem wohl zurecht für unersetzlich gehaltenen Neymar die noch jungen Nerven durch. Nachdem der Barca-Torjäger über die Stränge schlug, wird der Rekordweltmeister im weiteren Turnierverlauf auf seinen größten Star verzichten müssen – angesichts dieser erheblichen Schwächung wittert nun selbst das freilich dennoch als krasser Außenseiter gehandelte Paraguay vor dem Viertelfinale am Samstagabend (23:30 Uhr) ein bisschen Morgenluft.

     

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Timo

    Timo widmete sich schon in seiner Kindheit dem Sport, zu einer Profikarriere reichte es dann in Folge allerdings knapp nicht. Um in diesem Bereich aber trotzdem beruflich tätig zu sein, studierte er Sportjournalismus in Salzburg. Nach einer Mitarbeit im Presseteam für die Handball EM 2010 sowie einem Praktikum bei einem Online-Portal, wagte er zunächst noch einen kurzen Sprung in die Welt der Musik. Anschließend kehrte er aber wieder zu seinem Fachgebiet als Redakteur zurück. Aktiv spielt er immer noch begeistert Basketball, außerdem ist er auf wettanbieter.de ein ausgewiesener Spezialist in Sachen US-Sport und Fußball.