2. Bundesliga: Prognose zur neuen Saison 2015/2016

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    Die abgelaufene Zweitliga-Saison hatte es zweifelsohne in sich: Während die Bundesligaaufsteiger FC Ingolstadt und vor allem Darmstadt 98 sämtliche vorsaisonale Prognosen Lügen straften, hatte die Beinahe-Abstiege von Greuther Fürth, St. Pauli sowie 1860 im Vorfeld kaum ein Experte auf der Rechnung.

    Auch die bevorstehende Saison scheint angesichts der Vielzahl an Traditionsvereinen wieder reichlich Spannung zu versprechen, wenngleich das Gros der Wettgemeinschaft voraussichtlich auf einen weitaus weniger überraschenden Saisonverlauf wie zuletzt hoffen dürfte. Immerhin die Langzeit-Quoten der Buchmacher legen nahe, dass die kommende Zweitliga-Meisterschaft wieder in geordneteren Bahnen verläuft.

    So wurde mit RB Leipzig jener Klub zum großen Aufstiegsfavoriten erkoren, welcher nicht nur vom Etat längst bundesligataugliches Niveau erreicht hat, sondern auch qualitativ der Konkurrenz eigentlich weit voraus sein müsste. So investierten die Bullen bereits in hochkarätige Spieler wie den Ex-Bremer Selke, Nukan von Besiktas oder Orban (1. FCK). Spieler, die ihren Preis haben: alleine dieses Trio verschlang unglaubliche 15 Millionen Euro – mehr als alle anderen Zweitligisten bislang zusammen ausgegeben haben.

     

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    Ein weiteres Puzzlestück zum langersehnten Aufstieg sehen die Bookies auch in Rangnick, der in dieser Saison selbst Hand anlegt und den Posten als Trainer übernahm. Dass der ehemalige Sportdirektor der Salzburg-Filiale den Mund trotz alledem nicht zu voll nehmen möchte und den Bundesliga-Aufstieg keineswegs als Pflicht ansieht, kann freilich als taktisches Kalkül bezeichnet werden, könnte jedoch genauso gut eine Anspielung auf die vergangene Saison sein.

    Schon damals hatte der damalige Drittligaaufsteiger groß aufgerüstet und wurde vielerorts bereits als fixer Aufstiegskandidat gehandelt. Ein Sammelbecken starker Einzelspieler sollte sich schlussendlich jedoch nicht als der Weisheit letzter Entschluss erweisen – folglich wurde der Aufstieg verpasst.

    Verpasst hat den Aufstieg auch der KSC, jedoch weitaus knapper. Die Badener scheiterten hauchdünn in der Relegation an Bundesliga-Dino HSV. In der kommenden Saison ist davon auszugehen, dass die Karlsruher erneut um die vordersten Plätze mitmischen, schließlich konnte die Mannschaft weitgehend zusammengehalten werden.

     

    Wie verkraftet Freiburg den Umbruch?

    Anders bei Absteiger SC Freiburg. Die Breisgauer haben mit Mehmedi, Bürki, Schmid oder Sorg die erwartungsgemäß schmerzhaften Abgänge zu verzeichnen. Mit der Verpflichtung von Petersen gelang im Gegenzug aber ein echter Transfercoup. Dazu wurde der Kader einer Verjüngungskur unterzogen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob der großflächig Kaderumbau in der ersten Saison nicht doch seinen Tribut zollt.

    Ein Lied davon kann jedenfalls der 1. FC Nürnberg singen. Bei den Franken herrschte nach dem Abstieg im Vorjahr ebenfalls große personelle Fluktuation. Die Folge: ein enttäuschender Platz im Tabellenniemandsland. Dass es im zweiten Jahr nach dem Abstieg wesentlich besser läuft, daran lassen zumindest die schwachen Testspielergebnisse zweifeln, in denen sich Nürnberg alles andere als stabil präsentierte.

     

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    Ein Blick auf die Meisterquoten von Tipico zeigt: RB Leipzig geht im zweiten Jahr als haushoher Favorit ins Rennen.


     

    Einen durchwegs positiven Eindruck hinterließe dagegen der 1. FC Kaiserslautern in der bisherigen Vorbereitung. Dabei wurde heuer in Sachen Transfer der Sparstift angesetzt und hauptsächlich junges, kostengünstiges Personal verpflichtet. Eine Entwicklung, die die Pfälzer bei den Buchmachern zwar nicht in der vordersten Favoriten-Reihe auftauchen lässt, diesen aber sichtlich gut tut.

    Wie Freiburg erlebt auch Paderborn nach dem misslungenen Bundesliga-Klassenerhalt einen größeren Umbruch. Mit Trainer Breitenreiter ist den Ostwestfalen aber ausgerechnet die Leitfigur im schweren ersten Zweitligajahr abhandengekommen. Statt des sofortigen Wiederaufstieges scheint daher ein Platz im Tabellenmittelfeld wahrscheinlicher.

     

    Braunschweig bereits gut in Form

    Ähnliches gilt auch für Fortuna Düsseldorf, wo derzeit am Kader gebastelt wird. Die richtige Mischung muss – nachdem die ersten drei Tests allesamt verloren gingen – aber offensichtlich erst gefunden werden. Eine Rückkehr ins Oberhaus dürfte heuer jedenfalls nur schwer möglich sein.

    Eine Art Wundertüte ist dagegen der VfL Bochum. Unter Verbeek, der im Februar übernahm, wechselten überraschende Siege und niederschmetternde Niederlagen einander ab. Bekommt der Niederländer die argen Leistungsschwankungen in den Griff, könnte der VfL jedenfalls durchaus zum Angriff auf die vorderen Plätze blasen. Entscheidend wird sein, wie gut die Bochumer ihre Abgänge im Angriff kompensieren. Nach Sestak steht mit Gregoritsch nämlich der nächste wichtige Offensivspieler vor dem Absprung.

    Ebenso könnte Eintracht Braunschweig ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Die Testspielergebnisse scheinen jedenfalls vielversprechend. Nach Siegen gegen die Top-Klubs Schachtar Donezk (2:1) und Rubin Kasan (3:1) verlangten die Löwen auch Dynamo Kiew (1:2) alles ab.

     
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    So sieht Bwin die Aufstiegschancen der 16 Zweitligisten.

     

    Indessen steht den im Vorjahr abstiegsbedrohten Traditionsklubs Fürth, 1860 München und St. Pauli diesmal wohl eine ruhigere Saison bevor, wenngleich Vorstöße in oberes Tabellengefilde in dieser Saison eher nicht zu erwarten sind.

    Eine turbulente Spielzeit kündigt sich dagegen für Heidenheim an. Der Vorjahresaufsteiger beendete seine erste Zweitligasaison zwar fernab der Abstiegsränge, ohne die sensationelle Hinrunde wäre es allerdings bereits in der letzten Saison eng geworden. Auch über Duisburg und Bielefeld schwebt als Aufsteiger das Damoklesschwert eines Abstiegs. Gerade Heidenheim und Darmstadt oder der Siegeszug der Arminia im DFB-Pokal haben jedoch zuletzt unter Beweis gestellt, dass die Euphorie oftmals Berge versetzten kann.

    Wesentlich trister sieht die Situation einstweilen beim SV Sandhausen bzw. FSV Frankfurt aus. Beide Mannschaften entgingen im Mai nur haarscharf dem Gang in die dritte Liga und eine Trendwende für die neue Saison ist nicht in Sicht. Zu allem Übel starten die Sandhausener aufgrund eines Verstoßes gegen die Lizenzbestimmungen erneut mit – 3 Punkten.

     

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Matthias

    Matthias setzte seine ersten Schritte in den Sportjournalismus bereits wenige Monate nach bestandener Matura und sammelte als Praktikant bei einem renommierten Sportportal wertvolle Erfahrungen. Nach einem kurzen Abstecher in die Radio-Branche kehrte er schließlich in den Online-Journalismus zurück und arbeitet fortan als Freier Redakteur mit Vorliebe für Fußballthemen, ehe es ihn anschließend zu den Sportfreunden verschlug. Seither beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sportwetten intensiv und hat in seinen Testberichten bereits einige Wettanbieter auf Herz und Nieren überprüft.