Ski WM 2017: Abfahrt der Herren – Wetten & Quoten

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Machten die ersten Tage der Alpinen Skiweltmeisterschaft unter anderem auch aufgrund etlicher schwerer Stürze von sich reden, kann sich das Spektakel in St. Moritz an diesem Wochenende auf hoffentlich erfreulichere Schlagzeilen freuen: Mit der als Königsdisziplin geltenden Abfahrt der Herren steht am Samstag ein absoluter Höhepunkt auf dem Programm.

Dabei hatte auch die Vorbereitung für die Abfahrt zunächst unter keinem guten Stern gestanden; weil im Oberengadin zu Wochenbeginn bis zu 20 Zentimeter Neuschnee niedergingen, fiel das für den Montag anvisierte erste Training gleich einmal ersatzlos flach.

Die angemessen weiße Landschaft stellte für die Sportler aber immerhin eine angenehme Abwechslung dar. Nachdem der Weltcup-Auftakt in Kanada und den USA einstmals noch dem Schneemangel zum Opfer fielen, entfaltet der Winter nun in St. Moritz seine ganze Kraft.

 

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Den Kanadiern selbst hat der verspätete Wintereinbruch aber offenbar am allerwenigsten geschadet. So fuhr Erik Guay beim bereits absolvierten Super G gleich einmal sämtlichen Favoriten davon, um sich mit seinen 35 Jahren zum ältesten Weltmeister aller Zeiten zu krönen.

Dass sich hinter dem Seriensieger Kjetil Jansrud zudem Manuel Osborne-Paradis auf dem dritten Rang platzierte, macht das Traumergebnis für Kanada perfekt – während sich die versammelte Elite verdutzt die Augen rieb.

 

Feuz setzt auf den Heimvorteil

Die zunächst leer ausgegangenen Gastgeber werden in der Abfahrt deshalb nun aber umso stärker darauf drängen, endlich ganz vorne reinzufahren: Bei den Frauen hatte ja bereits Lara Gut mit der Bronzemedaille im Super G bewiesen, dass die Schweiz zu Podestplatzierungen in der Lage ist.

Mit Beat Feuz haben die Eidgenossen nun aber sogar ein Eisen im Feuer, dem bei der Abfahrt noch eine Steigerung zuzutrauen ist. Nach dem dritten Platz in Garmisch-Patenkirchen hatte sich der Lokalmatador vor wenigen Tagen bereits mit der Bestzeit im 2. Training für höhere Weihen empfohlen.

 

Bild: Für den österreichischen Bookie Interwetten gibt es bei der WM-Abfahrt einige aussichtsreiche Gold-Kandidaten.


 

Ein Gold-Lauf wäre nun vor allem deshalb standesgemäß, weil Feuz am Samstag seinen 30. Geburtstag begeht: Da auch die Wettanbieter solche schönen Geschichten zu schätzen wissen, sehen die Prognosen von Traditionsbookie Interwetten den Schweizer an dessen Ehrentag ganz weit vorn.

Die beim Super G gleichfalls enttäuscht zurückgebliebenen Österreicher halten derweil auf Hannes Reichelt große Stücke, der sich bereits bei der siegreich abgeschlossenen Generalprobe auf der Kandahar-Rennstrecke in exzellenter Verfassung präsentierte.

Die Zeit von Superstar Marcel Hirscher bricht dagegen vermutlich erst mit dem Beginn der Slalom-Wettbewerbe an. Sollte sich der Weltcup-Führende dennoch schon bei der Abfahrt für das enttäuschende Abschneiden beim Super G rehabilitieren, wäre dies für entsprechende attraktive Top-Quoten gut.

 

Beat Feuz träumt von Gold in der Abfahrt bei der Heim-WM

 

Es wimmelt vor Gold-Kandidaten

Als deutlich wahrscheinlicher sehen es die Bookies hingegen an, dass sich Jansrud am Samstag für das zuletzt verpasste Gold entschädigt: Mit dem anfänglichen Triumph in Val-d’Isere hatte der Norweger immerhin schon bewiesen, dass nicht nur im Super G mit ihm zu rechnen ist.

Wie selbst die vergleichsweise hohen Favoritenquoten zeigen, fällt das Rechnen in der Abfahrt dieses Mal aber ohnehin besonders schwer. Da die bislang absolvierten fünf Weltcup-Rennen ebenso viele verschiedene Sieger produzierten, kommen hier Prognosen einem kleinen Lotteriespiel gleich.

An guten Vorsätzen mangelt es in jedem Falle auch etlichen konkurrierenden Abfahrern nicht; unter anderem rechnen sich beispielsweise mit Peter Fill und dem bereits in Kitzbühel erfolgreichen Dominik Paris auch zwei Italiener mehr als nur aussichtsreiche Außenseiterchancen aus.

 

Aus der Redaktion von wettanbieter.de

Timo
Timo widmete sich schon in seiner Kindheit dem Sport, zu einer Profikarriere reichte es dann in Folge allerdings knapp nicht. Um in diesem Bereich aber trotzdem beruflich tätig zu sein, studierte er Sportjournalismus in Salzburg. Nach einer Mitarbeit im Presseteam für die Handball EM 2010 sowie einem Praktikum bei einem Online-Portal, wagte er zunächst noch einen kurzen Sprung in die Welt der Musik. Anschließend kehrte er aber wieder zu seinem Fachgebiet als Redakteur zurück. Aktiv spielt er immer noch begeistert Basketball, außerdem ist er auf wettanbieter.de ein ausgewiesener Spezialist in Sachen US-Sport und Fußball.
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