Das sind die French Open Favoriten 2016! Wetten & Quoten

    teile diese Seite auf:Share on Google+Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on LinkedIn

    Wenn ab Sonntag in Paris die Tennis-Elite beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres aufschlägt, dann dreht sich alles um eine Frage: Kann Novak Djokovic die French Open gewinnen?

    In den letzten fünf Jahren stand der Weltranglisten-Erste aus Serbien immer zumindest im Halbfinale, drei Mal davon sogar im Endspiel – aber der große Coup blieb ihm stets verwehrt.

    Im Vorjahr unterlag der „Djoker“ im Finale dem Schweizer Überraschungssieger Stan Wawrinka, 2014 und 2012 versperrte ihm Spaniens Sandplatzkönig Rafael Nadal den Griff nach dem Siegespokal.

     

    Zu den French Open 2016 Wetten bei Ladbrokes

     

    Für Djokovic wäre ein Triumph in Paris die sportliche Vollendung – denn die French Open sind das einzige der vier Grand-Slam-Turniere, das er bislang noch nicht gewonnen hat. Erst sieben Spielern ist es in der Tennis-Historie gelungen, alle vier Grand-Slam-Turniere mindestens ein Mal zu gewinnen.

    Die Wettanbieter gehen fest davon aus, dass Djokovic nach Fred Perry, Don Budge, Rod Laver, Roy Emerson, Andre Agassi, Roger Federer und Rafael Nadal der achte Spieler dieser elitären Gruppe wird.

    Die Quote auf einen Djokovic-Sieg bei den French Open liegt bei Ladbrokes bei 1,72 – und damit gilt der Serbe als der heißeste Titelkandidat.

     

    ladbrokes-french-open-2016-quoten

    Grafik: Für den britischen Wettanbieter Ladbrokes ist Novak Djokovic der Top-Favorit auf den Titel in Paris.

     

    Weit vor seinen schärfsten Rivalen Rafael Nadal und Andy Murray. Letzterer entdeckte in den letzten Jahren plötzlich seine Liebe zur roten Asche.

    Im Vorjahr gewann der Schotte den Sandplatz-Klassiker in Rom, heuer stand abermals in Rom und danach auch in Madrid im Finale – beide Male gegen Djokovic.

     

    Nadal und Murray – die Gegenspieler des „Djokers“

    In Madrid musste sich Murray zwar noch geschlagen geben, aber in Rom fertigte er den „Djoker“ in zwei Sätzen ab – es war sein erster Sieg gegen Djokovic auf Sand.

    Damit spielte sich der Weltranglisten-Zweite, der in den letzten beiden Jahren in Paris jeweils das Halbfinale erreichte, unweigerlich in den Favoritenkreis.

     

    „Ich habe durch die letzten Turniere eine Menge Selbstvertrauen. Ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

    Andy Murray sieht sich selbst als Titelkandidat für die French Open.
     

    Diesem gehört auch wieder Nadal an. Der Rekordsieger der French Open (9 Titel von 2005 bis 2008 und 2009 bis 2014) konnte zwar 2015 und 2016 nur vier Turniere auf seinem geliebten Sand gewinnen, aber der Triumph in Monte Carlo im April zeigt, dass mit dem Sandplatzkönig wieder gerechnet werden kann.

    Auch, da er in seiner Pariser Sandburg als nahezu unbesiegbar gilt – erst zwei Matches hat Nadal in Roland Garros verloren: 2009 gegen Robin Söderling und 2015 gegen Djokovic. Jeweils im Viertelfinale. Beide Male gewann danach ein Schweizer das Turnier – 2009 Roger Federer, 2015 Wawrinka.

     


    Video: Die Highlights des Vorjahres-Endspiels – am Ende triumphierte der Schweizer Stan Wawrinka. (Quelle: YouTube/Scott Leong)

     

    Sie sind die einzigen Paris-Sieger seit 2005, die nicht Nadal heißen. Jedoch sind die Aussichten auf einen erneute Schweizer Triumph nicht wirklich gut.

    Federer sagte aufgrund von Rückenproblemen ab, „Stan the Man“ kämpft mit seiner Form. Allerdings liegt Wawrinka im „Quoten-Ranking“ noch immer auf Rang 4 – und somit auch weit vor den beiden französischen Hoffnungsträgern Gael Monfils und Jo-Wilfried Tsonga.

    Für den ersten französischen Heimsieg seit Yannick Noah 1983 gibt es bei den Ladbrokes das 41- bzw. sogar 67-fache des Wetteinsatzes. Allerdings käme dies schon einer größeren Überraschung gleich, da beide noch nie das Paris-Finale erreicht haben.

     
    french-open-einzel-sieger-stand-2016
     

    Gelingt Serena Williams die Titelverteidigung?

    Überraschungen, die es im Damen-Bewerb in den letzten Jahren immer wieder einmal gab – wie etwa im Vorjahr, als die Tschechin Lucie Safarova in ihr erstes Grand-Slam-Finale stürmte. Allerdings musste sie sich dann Serena Williams geschlagen geben.

    Obwohl Williams in Rom ihr erstes Turnier seit April (Miami) und damit ihr einziges Sandplatz-Turnier in dieser Saison gespielt hat, geht die 34-Jährige mit einer Siegquote von etwa 3,00 als Topfavoritin in das Rennen um den Coupe Suzanne-Lenglen – gefolgt von der Weißrussin Victoria Azarenka mit Quote 6,00.

     

    ladbrokes-french-open-2016-quoten

    Grafik: Für Ladbrokes hat Titelverteidigerin Serena Williams die größten Chancen auf den Titelgewinn.

     

    Setzt sich Williams erwartungsgemäß durch, wäre das ihr 22. Grand-Slam-Titel – damit würde sie in der ewigen Bestenliste mit Deutschlands Tennis-Ikone Steffi Graf gleichziehen.

    Jedoch ist der Damen-Bewerb weitaus ausgeglichener als bei den Herren – bei den letzten acht Sandplatz-Turnieren seit Anfang April gab es acht verschiedene Siegerinnen und sieben verschiedene Finalistinnen.

     

    „Es ist großartig, Titel zu gewinnen – speziell auf Sand. Ich fühle mich jetzt ruhiger.“

    Serena Williams blickt nach ihrem Rom-Triumph entspannt zu den French Open.
     

    Neben Williams trugen sich auch noch Simona Halep (Madrid), Lucie Safarova (Prag), Timea Bacsinszky (Marrakesch), Cagla Büyükakcay (Istanbul), Angelique Kerber (Stuttgart), Irina Falconi (Bogota) und Dominika Cibulkova (Kattowitz) in die Siegerlisten der jeweiligen Sandplatz-Turniere ein.

    Madrid-Gewinnerin Halep, die bereits 2014 im Finale der French Open stand, wird nach Williams und Azarenka die größte Chance auf den Titel in Paris eingeräumt – sogar noch vor Deutschlands neuem Tennis-Heldin Angelique Kerber.

    Für den Fall, dass sich Kerber nach dem Titel bei den Australian Open im Jänner nun für den ersten deutschen French Open-Titel seit Steffi Graf 1999 sorgt, gibt es dafür die Quote 17.

     
    french-open-allgemein
     

    zum Ladbrokes Testbericht     → zu den Wettanbieter Testberichten

    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Thomas
    Seit über 10 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen Sportverlag als fixer Redakteur. Er kann somit auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Neben seinen absoluten Fachgebieten Tennis, Rad und Ski Alpin verfügt er – aufgrund seiner Begeisterung für die Sportart – über ein fundiertes Wissen zum Thema Fußball. Abgerundet wird das Ganze durch sein bereits lange vorhandenes Interesse an Sportwetten – kurz: die Kombination passt perfekt für wettanbieter.de!
    Top