Copa America 2015: Holt Argentinien den langersehnten Titel?

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    Nur wenige Tage nachdem Lionel Messi und Neymar mit dem FC Barcelona in der Königsklasse triumphierten, steht für die beiden Ausnahmekönner bereits das nächste fußballerische Großevent auf dem Plan. Schließlich fällt am Freitag (11. Juni) in Chile der Startschuss zur 44. Auflage der Copa America, bei der nicht weniger als sechs Achtelfinalisten der vergangen WM im Einsatz sind. Neben den zehn südamerikanischen CONMEBOL-Mitgliedern sind mit Mexiko und Jamaika traditionell auch Gastteams vom nordamerikanischen Festland mit von der Partie. Während Ersteren aber ohne weiteres der Sprung ins Halbfinale zuzutrauen ist, käme für die Karibik-Kicker wohl bereits ein einzelner Sieg äußerst überraschend. Dieser Meinung ist offenbar auch der österreichische Buchmacher Interwetten, bei dem ein Copa-Sieg des krassen Außenseiters 500-fache Gewinnbeträge einbrächte.

     

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    Argentinien hofft auf Ende der Durststrecke

    Beinahe mikroskopisch wirkt dagegen die Siegquote des großen Favoriten Argentiniens, welche beim Austro-Bookie bei 3,00 angesiedelt ist. Dabei erwies sich die Südamerika-Meisterschaft für Argentinien in den letzten beiden Dekaden als rotes Tuch. Zwar stehen seit 2004 immerhin zwei Finalteilnahmen zu Buche, der letzte Triumph von La Albiceleste liegt allerdings bereits 22 Jahre zurück. Eine Durststrecke, die in wenigen Wochen zu Ende gehen könnte, schließlich scheinen die Vorzeichen auf einen Triumph so gut wie schon lange nicht mehr zu stehen.

    Einerseits befindet sich deren Top-Star Messi aktuell wohl auf dem Höhepunkt seines fußballerischen Schaffens andererseits erweist sich ausgerechnet das verlorene WM-Finale in Brasilien als besonders gutes Omen, war doch auch dem bis dato letzten Copa-Triumph ebenfalls eine Finalniederlage gegen Deutschland vorausgegangen. Trainer Gerardo Martino sieht seine Mannschaft daher gestärkt in die Kontinentalmeisterschaft starten: „Wir sind an einem speziellen Punkt unserer Karrieren. Wir haben den Triumph knapp verpasst, diese Erfahrungen haben uns noch einmal gestärkt.“ Einziger Wermutstropfen: mit Messi, Carlos Tevez und Javier Mascherano waren gleich drei Spieler am Samstagabend im CL-Einsatz.

     

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    Chile und Kolumbien in Lauerstellung

    Gut möglich, dass das Trio zum Auftakt in die Gruppenphase von Ermüdungserscheinungen geplant wird. Eine Gefahr, von der freilich auch Brasiliens Neymar nicht gefeit ist. Im Gegensatz zu Argentinien machen der Selecao jedoch auch einige Verletzungsausfälle zu schaffen, aufgrund derer bereits Luiz Gustavo, Marcelo und Oscar einer Copa-Teilnahme absagen mussten. Nichtsdestotrotz wird die Elf von Carlos Dunga bei den Buchmachern als erster Verfolger der Gauchos gehandelt. Kein Wunder, haben die Ballzauberer vom Zuckerhut seit dem verlorenen WM-Spiel um Platz drei doch neun Siege am Stück feiern können.

    Ähnlich stark präsentiert sich seit der WM allerdings auch Gruppenkonkurrent Kolumbien, das für die Copa mit einem regelrechten Star-Aufgebot aufwarten kann. Neben Real-Kicker James Rodriguez werden zudem Radamel Falcao, Porto-Goalgetter Jackson Martinez sowie EL-Gewinner Carlos Bacca ihre Dienste für Kolumbien verrichten. Auch bei Gastgeber Chile liegen die Erwartungen nach dem knappen WM Achtelfinal-Aus gegen Brasilien (im Elfmeterschießen) hoch, zumal sich in deren Reihen mit Alexis Sanchez von Arsenal und Juves Mittelfeldstrategen Arturo Vidal gleich zwei Spieler von absoluten Weltformat befinden.

     
    Beim britischen Wettanbieter Bet365 werden den Chilenen (5,00) nach den beiden Fußballgroßmächten Argentinien und Brasilien jedenfalls die besten Chancen auf einen Erfolg bei der Copa America eingeräumt. Einen erneuten Triumph von Titelverteidiger Uruguay stehen die Quotenjongleure dagegen skeptisch gegenüber. Mit dem zurückgetretenen Diego Forlan sowie dem gesperrten Luis Suarez (Biss-Attacke) haben die „Urus“ im Angriff nämlich gewaltig an Schlagkraft eingebüßt. Umso mehr ruhen nun die Hoffnungen auf PSG-Bomber Edinson Cavani, der bei Großereignissen jedoch nicht immer zu überzeugen wusste.

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Matthias
    Matthias setzte seine ersten Schritte in den Sportjournalismus bereits wenige Monate nach bestandener Matura und sammelte als Praktikant bei einem renommierten Sportportal wertvolle Erfahrungen. Nach einem kurzen Abstecher in die Radio-Branche kehrte er schließlich in den Online-Journalismus zurück und arbeitet fortan als Freier Redakteur mit Vorliebe für Fußballthemen, ehe es ihn anschließend zu den Sportfreunden verschlug. Seither beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sportwetten intensiv und hat in seinen Testberichten bereits einige Wettanbieter auf Herz und Nieren überprüft.
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