CL Viertelfinale 2017: Schweres Los für Bayern, BVB gegen Monaco

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Den Vorwurf, in der Champions League besonders oft vom Losglück zu profitieren, muss sich Bayern München in diesem Jahr nicht mehr gefallen lassen. Nachdem der Rekordmeister im Achtelfinal bereits den FC Arsenal vor der Brust hatte, kommt es für die Bayern im Viertelfinale nun nämlich noch dicker.

Der Grund: Mit dem amtierenden Champion Real Madrid erwischten die Münchener eines der wohl unangenehmsten Lose, wenn nicht sogar das schwierigste. Trotzdem waren die ersten bayerischen Reaktionen nach außen hin erstmal positiver Natur.

 

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So sprach Karl-Heinz Rummenigge etwa von einem „Top Los“. „Da dürfen sich alle Fußball-Fans freuen. Das werden zwei tolle Spiele.“

Im besonderen Maße gilt das für Carlo Ancelotti, der die Madrilenen zwischen 2013 und 2015 betreute und dabei die langersehnte „Decima“ in die spanische Hauptstadt holte.

„Dieses Spiel ist speziell und aufregend für mich“, erklärte der nunmehrige Bayern-Coach. “Ein schweres Spiel, aber wir haben Vertrauen und den Willen, die Champions League zu gewinnen.“

Alles andere als positiv befand indes Ex-Real-Spieler Emilio Butragueño das madrilenische Viertelfinal-Los: „Das schlimmste, das Real hätte passieren können.“ Dabei hat Real die letzten drei Begegnungen mit den Münchenern für sich entschieden. Außerdem kommen die Spanier in den Genuss, erst das Rückspiel vor heimischer Kulisse auszutragen.

 

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Dortmund gegen Guardiola-Bezwinger

Auch Borussia Dortmund steht im Viertelfinale zunächst ein Heimspiel bevor. Im Gegensatz zu den Bayern ging der BVB einem ganz großen Kaliber jedoch aus dem Weg. Unangenehm ist das Los AS Monaco aber allemal.

Mit Manchester City haben die Monegassen, die zum ersten Mal auf Dortmund treffen, im Achtelfinale einen prominenten Kontrahenten ausgeknockt. Ein Umstand, der auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke freilich nicht entgangen ist: „Wir wollten vor allem Bayern München aus dem Weg gehen. Aber Monaco hat Manchester City ausgeschaltet. Es ist ein schwieriges, aber schönes Los.“

 


 

Dass den Borussen zunächst ein Heimspiel bevorsteht, empfindet der 57-Jährige unterdessen nicht zwingend als Nachteil: „Auf diesem Niveau ist es egal, ob man zuerst zuhause oder auswärts spielt. Wir müssen es nehmen wie es kommt.“

 

Barca gegen Juve, Atletico gegen „Lieblingsgegner

Dasselbe gilt auch für Juventus, das einem Duell mit dem FC Barcelona wohl gerne aus dem Weg gegangen wäre. Nun gilt es jedoch das Beste daraus zu machen. Immerhin: Der 4:0-Erfolg von Paris SG im Achtelfinal-Hinspiel zeigte, dass die Katalanen heuer alles andere als unantastbar sind.

Zwar war es Barca im Anschluss gelungen, dank einer geschichtsträchtigen Aufholjagd doch noch das Viertelfinale-Ticket zu lösen, die Franzosen machten es Messi und Co. dabei jedoch denkbar einfach.

 

Icon InfoNicht nur Ancelotti steht im Viertelfinale vor einem emotionalen Wiedersehen, sondern auch Dani Alves. Der Brasilianer lief 247-mal für die Katalanen auf, ehe er im Sommer nach acht Jahren Barcelona den Rücken kehrte und zu seinem derzeitigen Arbeitgeber Juventus Turin wechselte.

Wirklich glücklich darüber dürfte Alves aber nicht sein. Im Vorfeld hatte er nämlich wissen lassen, dass er auf jedes Team, nur „nicht Barcelona“ treffen wolle.

 

Von einem Wunschlos zu reden, wäre in dieser Phase des Bewerbs zwar etwas vermessen, ein erleichtertes Lächeln konnte sich die anwesende Atletico-Delegation dann aber doch nicht verkneifen, als auf dem Los der Name Leicester City prangte; zumal die Spanier mit den Engländern gute Erinnerungen verbinden.

Denn sowohl in der Saison 1961/62 (Pokals der Pokalsieger) als auch 1997/98 (UEFA-Pokal) vermochten sich die Madrilenen in der K.o.-Phase im Europacup gegen die Füchse durchzusetzen.

 

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Aus der Redaktion von wettanbieter.de

Matthias
Matthias setzte seine ersten Schritte in den Sportjournalismus bereits wenige Monate nach bestandener Matura und sammelte als Praktikant bei einem renommierten Sportportal wertvolle Erfahrungen. Nach einem kurzen Abstecher in die Radio-Branche kehrte er schließlich in den Online-Journalismus zurück und arbeitet fortan als Freier Redakteur mit Vorliebe für Fußballthemen, ehe es ihn anschließend zu den Sportfreunden verschlug. Seither beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sportwetten intensiv und hat in seinen Testberichten bereits einige Wettanbieter auf Herz und Nieren überprüft.
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