Bundesliga: Vorschau und Prognose zur neuen Saison 2016/2017

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    Mit dem Heimspiel von Titelverteidiger Bayern München gegen Werder Bremen startet am Freitag, den 26. August die Saison 2016/17, die bereits 54. Spielzeit der Bundesliga.

     

    Wieder die Bayern?

    Alles andere als ein Auftaktsieg der Bayern wäre eine Überraschung und viel spricht bereits jetzt dafür, dass die Münchner auch am Saisonende zum fünften Mal in Folge in der Tabelle ganz oben stehen werden.

    Seit den beiden Titelgewinnen von Borussia Dortmund in den Saisonen 2010/11 und 2011/12 dominiert der FCB den Fußball in Deutschland nach Belieben. Keiner der letzten vier Meistertitel wurde mit einem Vorsprung von weniger als zehn Punkten auf den Zweiten errungen.

    Dass diese Dominanz auch in der neuen Saison erhalten bleibt, sollen hochkarätige Neuzugänge wie der langjährige BVB-Abwehrchef Mats Hummels und der portugiesische Europameister Renato Sanches gewährleisten.

     

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    Dortmund und Leverkusen als erste Herausforderer

    Dafür wechselten Mario Götze und Sebastian Rode zu Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben kamen den Bayern in der vergangenen Saison erneut am nächsten und werden auch diesmal als erster Anwärter auf den Vizemeistertitel gehandelt.

    Zu mehr dürfte es abermals nicht reichen. Vor allem die Abgänge von Hummels, Gündogan und Mkhitaryan wiegen schwer. Zwar holte der BVB neben Götze, Rode sowie dem von Wolfsburg engagierten Nationalspieler André Schürrle mit Marc Bartra und Raphael Guerreiro auch Verstärkungen für die Abwehr, ob diese allerdings den Qualitätsverlust wettmachen können, wird sich erst zeigen.

    Falls das nicht der Fall ist, könnte es sein, dass Bayer Leverkusen in die Rolle des ersten Bayern-Jägers schlüpft. In der abgelaufenen Saison präsentierte sich die Werkself zuweilen noch unbeständig, ließ aber bereits Qualität erkennen.

     


    TrophyBayern München wurde in der abgelaufenen Saison als erste Mannschaft zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister. Insgesamt war es der bereits 26. Titel für die Münchner.


     

    Für die neue Saison verstärkte sich Bayer mit Stürmer Kevin Volland von Hoffenheim und Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger von Mainz 05. Dafür wechselte Weltmeister Christoph Kramer wieder zurück zu Borussia Mönchengladbach.

    Der wird bei den Borussen die nicht einfache Aufgabe haben, den Abgang von Granit Xhaka in die Premier League zu Arsenal zu kompensieren. Ob die Gladbacher in der neuen Saison eine ähnlich gute Saison spielen können wie zuletzt, wird auch davon abhängen, ob Neuzugang Jannik Vestergaard von Werder Bremen die Innenverteidigung stabilisieren kann.

     

    Meister und Vizemeister der letzten sechs Bundesliga-Saisonen:

    SaisonMeisterVizemeister
    2015/16Bayern München (88 Punkte)Borussia Dortmund (78 Punkte)
    2014/15Bayern München (79 Punkte)VfL Wolfsburg (69 Punkte)
    2013/14Bayern München (90 Punkte)Borussia Dortmund (71 Punkte)
    2012/13Bayern München (90 Punkte)Borussia Dortmund (66 Punkte)
    2011/12Borussia Dortmund (81 Punkte)Bayern München (73 Punkte)
    2010/11Borussia Dortmund (75 Punkte)Bayer Leverkusen (68 Punkte)

     

    Alles neu bei Schalke

    Wie immer hohe Ambitionen hat auch der FC Schalke 04. Das Verpassen der Champions League soll sich diesmal nicht wiederholen. Mit Manager Christian Heidel und Trainer Markus Weinzierl haben sich die Königsblauen in der sportlichen Führung komplett neu aufgestellt.

    Allerdings verloren sie Jung-Nationalspieler Leroy Sané an Manchester City, wofür die Gelsenkirchner immerhin eine hohe Transfersumme im Bereich von 50 Millionen Euro lukrieren konnten.

    Etwa um die Hälfte dieses Betrages kam Stürmer Breel Embolo vom Schweizer Serienmeister FC Basel. Pech hatten die Schalker mit der Verpflichtung von Coke von Europa-League-Seriensieger FC Sevilla. Der Rechtsverteidiger verletzte sich im August am Knie und wird seinem neuen Klub längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.

     
    Die Quoten der Wettanbieter auf den Bundesliga-Meister 2016/17:

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    Wettbonus
    100€
    100€
    100€
    200€
    150€
    100€
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    300€
    Bayern München
    -
    1,18
    1,16
    -
    1,20
    1,22
    1,15
    1,16
    Bor. Dortmund
    -
    6,50
    7,50
    -
    7,00
    6,75
    6,75
    6,50
    RB Leipzig
    -
    18,0
    19,0
    -
    15,0
    15,0
    18,5
    21,0
    Bayer Leverkusen
    -
    150
    251
    -
    150
    151
    140
    151
    FC Schalke 04
    -
    50,0
    41,0
    -
    60,0
    51,0
    58,0
    41,0
    1899 Hoffenheim
    -
    50,0
    41,0
    -
    50,0
    41,0
    48,0
    51,0
    Mönchengladbach
    -
    125
    151
    -
    125
    126
    120
    101
    Werder Bremen
    -
    400
    751
    -
    400
    501
    370
    -
    1. FC Köln
    -
    750
    1501
    -
    600
    501
    620
    -
    Hertha BSC
    -
    300
    401
    -
    300
    251
    280
    -
    VfL Wolfsburg
    -
    300
    501
    -
    400
    251
    370
    -
    VfB Stuttgart
    -
    500
    1251
    -
    700
    501
    620
    -
    Eint. Frankfurt
    -
    500
    501
    -
    400
    501
    380
    -
    SC Freiburg
    -
    750
    1001
    -
    800
    501
    740
    -
    1. FSV Mainz 05
    -
    750
    1001
    -
    1000
    501
    840
    -
    FC Augsburg
    -
    750
    1001
    -
    800
    501
    750
    -
    Hamburger SV
    -
    400
    751
    -
    500
    251
    520
    -
    Hannover 96
    -
    500
    751
    -
    700
    501
    640
    -

    Für den 1. FSV Mainz 05 und Hertha BSC, die sich in der vergangenen Saison etwas überraschend für den Europacup qualifizierten, dürfte es in der neuen Spielzeit schwierig werden, ähnliche Erfolge zu feiern.

    Mit Torhüter Loris Karius und Julian Baumgartlinger verließen zwei Stützen die Mainzer. Als Verstärkungen wurden unter anderem Jean-Philippe Gbamin vom RC Lens für das defensive Mittelfeld sowie Jhon Cordoba vom FC Granada geholt. Im Tor soll der von Guingamp geholte Däne Jonas Lössl stehen.

     
    FussballFür die Hertha ging das Abenteuer Europa League bereits in der Qualifikation durch eine Niederlage gegen Bröndby frühzeitig zu Ende. Bereits gegen Ende der vergangenen Saison zeigte die Formkurve der Berliner deutlich nach unten. Das könnte sich in der neuen Saison fortsetzen.
     

    Eine völlig verpatzte Saison hat der VfL Wolfsburg hinter sich. 2015 wurden die Wölfe noch Vizemeister und Pokalsieger, ein Jahr später reichte es nicht einmal mehr für einen Startplatz im Europapokal.

    Möglicherweise läuft es aber ohne Dreifachbelastung für die Niedersachsen besser. Das Potenzial für einen Platz im Spitzenfeld ist auch nach den Abgängen der beiden Stürmer André Schürrle und Max Kruse in jedem Fall vorhanden.

    Einen stetigen Aufstieg verzeichnete der 1. FC Köln in den vergangenen Jahren unter Trainer Peter Stöger. Nach dem Meistertitel in der 2. Liga und dem Klassenerhalt im Folgejahr gelang im Vorjahr mit Platz neun ein einstelliger Tabellenplatz.


    Video: Mit dem vierten Meistertitel in Folge stellten die Bayern einen neuen Rekord in Deutschland auf. (Quelle: YouTube/SPOX)


     

    Überraschen Ingolstadt und Darmstadt erneut?

    Ob der FC Ingolstadt in seinem zweiten Jahr in der Bundesliga ähnlich erfolgreich sein kann, erscheint nach dem Abgang von Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl fraglich, zumal der Kader der Schanzer weniger hochkarätig besetzt ist, als jene der meisten Konkurrenten.

     
    Pfeil downDas gilt wohl in noch stärkerem Ausmaß für den SV Darmstadt 98. Unter Dirk Schuster gelang in nur 3 Jahren der Aufstieg aus der 3. Liga in die Bundesliga. Nach dem Wechsel des Trainers zum FC Augsburg wird es für die ohnehin stets als Außenseiter geltenden Lilien unter Nachfolger Norbert Meiser wohl nicht einfacher, die Klasse zu halten.
     

    Es ist aber auch nicht sicher, ob Schuster bei den Augsburgern ähnlich erfolgreich arbeiten kann, nachdem Markus Weinzierl die Schwaben in den letzten Jahren in der Bundesliga etablieren konnte und sich damit für das Traineramt bei Schalke qualifizierte.

     

    Traditionsklubs unter Druck

    Turbulente Jahre haben die beiden Nordlichter Werder Bremen und der HSV hinter sich. Beide Klubs waren mehrfach vom Abstieg bedroht, dennoch gelang – oft im letzten Moment – stets der Klassenerhalt. In der Sommerpause waren beide Klubs am Transfermarkt recht aktiv und wollen mit dem Abstiegskampf diesmal nichts zu tun haben.

     

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    Den Abstieg gerade noch verhindern konnte in der vergangenen Saison Eintracht Frankfurt. Bei den Hessen wird viel darauf ankommen, ob der Klub offensiv variabler agieren kann, um sich nicht allzu sehr vom verletzungsanfälligen Topscorer Alexander Meier abhängig zu machen.

     
    Daumen hochEine Aufwärtstendenz ließ die TSG 1899 Hoffenheim in der zweiten Saisonhälfte unter Jung-Trainer Julian Nagelsmann erkennen. Zwar verlor man Kevin Volland an Bayer Leverkusen, dafür konnte Darmstadts Torjäger Sandro Wagner verpflichtet werden. Auch sonst ist der Kader der Hoffenheimer gut genug besetzt, um sich in der oberen Tabellenhälfte klassieren zu können.
     

    Das könnte auch auf Aufsteiger RB Leipzig zutreffen. Die mit großzügigen finanziellen Mitteln gesegneten Sachsen haben unter Ralf Rangnick ihr erklärtes Ziel, die Bundesligazugehörigkeit, endlich erreicht. Nun soll Ralph Hasenhüttl den Klub in der höchsten Spielklasse etablieren.

     
    RufzeichenDen Leipzigern werden von den Buchmachern deutlich bessere Chancen auf den Klassenerhalt zugebilligt, als dem SC Freiburg, der sich in der letzten Saison immerhin den Titel in der 2. Liga sichern konnte.
     

    Damit kehrten die Breisgauer bereits zum wiederholten Mal in die Bundesliga zurück und in den letzten drei Saisonen schaffte der Zweitligameister auch stets den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse.

     

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Gerald
    Gerald begann seine Berufslaufbahn in der EDV-Branche, in der er in langjähriger Tätigkeit verschiedene Funktionen ausübte. Später wechselte er das Fach, um sich dem Sport zu widmen. Zunächst als Redakteur mit Vorliebe für Daten, Zahlen & Fakten, was ihn in weiterer Folge für wettanbieter.de an das Thema Sportwetten heranführte. Auf diesem Gebiet lernte er die verschiedenen Wettanbieter kennen und weiß um deren Stärken und Schwächen.
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