Australian Open Halbfinale: Kerber vs. Konta & Djokovic-Federer

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    Für Angelique Kerber ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Traum in Erfüllung gegangen. Die aktuell beste deutsche Tennisspielerin hat erstmals in ihrer Karriere das Halbfinale der Australian Open erreicht!

    Nach ihrem triumphalen 6:3, 7:5-Viertelfinalsieg über Angstgegnerin Victoria Azarenka erwartet die Nummer 6 der Welt dort eine vergleichsweise machbare Aufgabe: die ungesetzte Britin Johanna Konta.

     

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    Buchmacher überzeugt: Kerber knackt Konta!

    In der Weltrangliste wird die Rechtshänderin aktuell nur auf Rang 47 und damit 41 Positionen hinter der Kielerin geführt. Viele Wettanbieter rechnen daher fest mit Kerbers erstem Finaleinzug bei einem Grand Slam Turnier:

    Tipico beispielsweise würde bei einem Halbfinalerfolg der deutschen Nummer 1 nur 1,3-fache Wetteinsätze auszahlen. Ein Überraschungs-Coup der Senkrechtstarterin aus dem Vereinigten Königreich wäre hingegen bereits für das 3,4-Fache des hinterlegten Einsatzes gut.

     

    „Ich habe mir einfach gesagt, spiele genauso wie auf dem Trainingsplatz.“
    Angie Kerber über ihr Erfolgsrezept gegen Angstgegnerin Azarenka.

     

    Warum dennoch Vorsicht geboten ist

    Allen günstigen Prognosen zum Trotz, muss das Semifinale unter der sengend heißen australischen Sommer-Sonne jedoch erst einmal gewonnen werden. Zumal die britische Außenseiterin in der Rod Laver Arena wohl auch das Publikum auf ihrer Seite haben wird.

    Grund: Ihre australischen Wurzeln! Johann Konta wurde nämlich in Sydney geboren, zog jedoch schon in jungen Jahren mit ihren Eltern – einem englischen Hotelier und einer ungarischen Zahnärztin – nach England.
     

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    Bild: Spezialwetten zum Australian Open 2016 Halbfinale zwiscen Angelique Kerber und Johanna Konta – so gesehen bei Tipico


     
    Hinzu kommt, dass sich die erste britische Halbfinalteilnehmerin seit 1983 im Laufe ihrer noch jungen Karriere schon das ein oder andere Mal als Favoritenschreck entpuppt (Bilanz gegen Top 10-Spielerinnen: 4:2) hat. Nicht zuletzt Venus Williams, die in der 1. Runde gegen Konta das Nachsehen hatte, kann davon ein Liedchen pfeifen.

     

    Djokovic vs. Federer: Das Gigantenduell geht in die nächste Runde

    Gewiss, für die um 04:45 Uhr (MEZ) beginnende Partie Kerber gegen Konta wird sich so mancher Tennisfan den Wecker stellen. Das wahre Semifinal-Highlight der Australian Open steigt dennoch erst einige Stunden später.

    Genauer gesagt um 09:30 Uhr, wenn die aktuelle Nummer 1 der Welt, Novak Djokovic, auf Roger Federer, den besten Spieler aller Zeiten, trifft.

    Bereits zum 47. Mal stehen sich die beiden Ausnahmekönner am Donnerstagmorgen gegenüber. Die Duell-Bilanz gestaltet sich dabei ziemlich ausgeglichen. Mit 24-23-Siegen sieht sie den Djoker aktuell nur um eine Haaresbreite vorne.

    Ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn die jüngsten fünf Auseinandersetzungen zwischen dem Serben und dem Eidgenossen in Betracht gezogen werden. Auch diese Statistik führt der gegenwärtig beste Spieler der Welt hauchdünn mit 3:2 an.


    Icon Info Werden ausschließlich die bisherigen Hartplatz-Duelle in den Fokus gerückt, hat dagegen Federer die Nase vorne. Auf dem Belag, der auch bei den Australian Open zum Einsatz kommt, konnte der Eidgenosse 14 von bislang 26 Partien für sich entscheiden.


     

    Die Fronten sind überraschend klar verteilt

    Geht es nach den erwähnten Statistiken, dürfen sich die Fans in Melbourne also auf einen epischen Fünfsatz-Thriller gefasst machen – möchte man meinen…

    Wären da nicht die vielen Buchmacher-Prognosen, die den serbischen Titelverteidiger als klaren Favoriten ins Gigantenduell schicken. Demnach wäre ein Erfolg des Djokers über den Schweizer Altmeister bei Interwetten nur für magere Quoten um 1,30 gut. Rollt hingegen der „Fed-Express“ über die Nummer 1 der Welt hinweg, sind mit etwas Glück sogar dreifache Wetteinsätze drin.
     

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    Anders als Federer hat Djokovic im bisherigen Turnierverlauf allerdings schon ein Fünfsatz-Spiel in den Beinen. Gegen den Franzosen Gilles Simon konnte er im Achtelfinale nur mit Müh und Not eine Blamage abwenden.

    So mancher Sportwetter stellet sich deshalb die berechtigte Frage, ob sich die Buchmacher da mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen…

     

    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Martin
    Martin entdeckte seine Liebe zum Sport bereits im Grundschulalter. Schon damals entstand der Wunsch, auch beruflich in diesem Bereich Fuß zu fassen. Um sich journalistische Grundkenntnisse anzueignen, absolvierte er ein Studium der Kommunikationswissenschaften. Es folgten mehrmonatige Presse-Praktika im Sportressort einer großen deutschen Tageszeitung und bei einer bekannten Hilfsorganisation, bevor er sich als Freier Redakteur dem Amateurfußball widmete. Auf wettanbieter.de berichtet Martin schon seit geraumer Zeit über aktuelle Sport-Highlights und neueste Trends in Sachen Sportwetten.
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