Was ist eine Head-to-Head Wette?

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    Auch wenn knapp 20 Piloten an den Start gehen, am Schluss entwickeln sich viele Formel 1 Grand Prix‘ oder jede WM-Entscheidungen zu einem Privat-Konkurrenz zweier Dominatoren. Diese Duelle werden mal sportlich fair und mal rücksichtslos brutal ausgefochten.

    Und wo einst Alain Prost und Ayrton Senna ihr Tänzchen veranstalteten, gerieten später Sebastian Vettel und Fernando Alonso oder Nico Rosberg und Lewis Hamilton aneinander.

     

    Das Duell entscheidet über den Wettgewinn

    Mann gegen Mann, Auge in Auge, Kopf an Kopf – so läuft die Konkurrenz auch bei einer Head-to-Head-Wette. Diese spezielle Tippform macht nämlich auch aus großen Wettbewerben mit vielen Teilnehmern Einzelduelle zwischen zwei Opponenten.

     
    Interwetten Head to Head WetteAbbildung oben: Der Kampf um die Formel 1 Krone wird immer wieder von Einzelduellen bestimmt.
     

    Ganz in der Tradition der großen Sportkonkurrenzen geht es dabei nicht um den Gesamtsieg, sondern einzig und allein darum, sich vor dem ausgewählten Gegner zu platzieren. Um wen es sich dabei handelt ist völlig egal.
     

    Icon ErfolgeEs kann sich um zwei Piloten bei einem Formel 1 Rennen, zwei Ski-Fahrer bei einer Abfahrt oder zwei Rad-Profis im Rahmen der Tour de France handeln. Der Gesamtsieger verkommt bei dieser Wettart zur Nebenfigur.

     
    Für die Zusammenstellung der Head-to-Head-Wette ist es nicht einmal notwendig, dass beide Konkurrenten direkt aufeinandertreffen. Es muss nur ein vergleichbarer Wert gegeben sein, der sich für beide ablesen lässt.

    Ob es sich dabei um Tore, Punkte, Zeiten, Plätze oder Distanzen handelt ist völlig irrelevant.

     

    50/50 Chance auf den richtigen Tipp

    Der Begriff Head-to-Head-Wette stammt ursprünglich aus dem Pferdesport. Dort waren fast gleichzeitige Einläufe von Pferden bei Rennen, Head-to-Head (dt. Kopf-an-Kopf), recht häufig. Aus diesem Grund entwickelten sich spezielle Abstandsmaße: Von Nase über kurzer Kopf bis zu Kopf, Hals und Länge.
     

    Icon ListeFür Erfolg mit einer Head-to-Head-Wette reicht es bereits aus, wenn der eine Kontrahent dem anderen um eine Nasenlänge voraus ist. Es zählt nur die bessere Platzierung in der Rangliste.

     
    Die Head-to-Head-Wette, auch H2H geschrieben, ist üblicherweise eine Tippform mit klassischem Zweiweg-Charakter. Das bedeutet, dass es nur zwei mögliche Ergebnisse gibt: Entweder gewinnt Kandidat Nummer 1 oder es gewinnt Kandidat Nummer 2.

    So stehen die Chancen, mit einem zufälligen Tipp richtig zu liegen, grundsätzlich bei 50 Prozent – ebenso hoch wie jene auf das ‚falsche Pferd‘ gesetzt zu haben.

    Damit ist die statistische Wahrscheinlichkeit hier einen Gewinn zu erreichen um einiges größer, als etwa mit einer Dreiweg-Wette, einer Torwette oder einer Ergebniswette.

     
    Interwetten Ski Alpin Head to Head WetteAbbildung oben: Das österreichische Ski-Ass Marcel Hirscher ist bei dieser H2H-Wette klarer Favorit gegen den Franzosen Alexis Pinturault.
     

    Die 50/50-Chance auf einen Erfolg bedeuten jedoch nicht, dass beide Opponenten gleich gute Karten dafür haben, sich durchzusetzen und damit für beide dieselben Quoten ausgerufen werden. Durch Leistungsunterschiede, beispielsweise zwischen zwei Fußball-Teams, gibt es fast immer einen Favoriten und einen Außenseiter.

     

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    Weil nur zwei verschiedene Endszenarien denkbar sind, liegen die Quoten für einen H2H-Tipp leider zumeist unter jenen für Torwetten oder Ergebniswetten, weil hier eine Vielzahl von Resultaten möglich ist. Der große Reiz der Head to Head-Wetten liegt dagegen in der Spannung die sie verbreiten.

     

    Trifft Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo öfter?

    Nichts bringt mehr Würze in einen Wettkampf, als ein packendes Duell um den Sieg. Deshalb werden H2H-Wetten gerne für Wettrennen – ob auf Schnee, Eis, Gras, Kies, Wasser oder Asphalt – eingesetzt.
     

    Kalender Diese Form der Sonderwette tritt aber auch in der weltweiten Sportart Nummer Eins – dem Fußball – häufig auf. Head-to-Head-Vergleiche kommen dort zumeist in Verbindung mit Langzeitwetten vor.

     
    Als Saisonwette lässt sich etwa prognostizieren, ob Borussia Dortmund am Ende der Spielzeit vor dem großen Revierkonkurrenten Schalke 04 liegen wird oder ob die Knappen die Nase vorne haben werden.

    Diese Saisonwetten gibt es natürlich auch in der Einzelvariante: Wird Barca-Star Lionel Messi oder Real-Torjäger Cristiano Ronaldo in dieser Spielzeit mehr Treffer erzielen?

     
    Bet365 Head to Head WetteAbbildung oben: Im H2H-Vergleich geht es hier um den Aufstieg in die nächste Europa-League-Runde.
     

    Doch es muss nicht unbedingt eine ganze Saison vergehen, bevor eine Head-to-Head-Wette entschieden ist. Viele Wettanbieter lassen auch innerhalb einer einzigen Partie Einsätze darauf platzieren, welches Team mehr Eckbälle zugesprochen bekommt, mehr Karten kassiert oder mehr Fouls begeht.

     

    H2H-Vergleich vor allem in Rennsportarten

    Im Tennis lassen sich per H2H-Wetten die großen Duelle des Weißen Sports nachbilden, sogar ohne dass die beiden Gegner wirklich aufeinandertreffen.


    TennisballDazu platziert man beispielsweise einen Tipp darauf, ob der Schweizer Rekord-Sieger Roger Federer oder Dauerrivale Novak Đoković in Wimbledon vorher aus dem Turnier fliegt.


    Trotz der vielen Möglichkeiten von Head-to-Head-Wetten in anderen Disziplinen, erstreckt sich ihr klassisches Einsatzgebiet eher auf Sportarten mit wirklichem Renncharakter.

    Hier besteht wiederum die Option auf ein Duell im Rahmen eines einzigen Bewerbs zu tippen oder eine ganze Rennserie, wie die Formel 1 Saison oder den Alpinen Ski-Weltcup.

     
    Bet3000 Head to Head WetteAbbildung oben: In der Formel 1 kommen H2H-Wetten regelmäßig zum Einsatz.
     

    Nachdem das Geschehen in einem solchen Rennen jedoch nie wirklich vorauszusehen ist, wird in diesem Fall aus der Zweiweg-Wette oftmals eine Dreiweg-Wette. Dazu wird die dritte Tipp-Option hinzugefügt, dass keiner der beiden Kontrahenten das Ziel erreicht.

    Fallen etwa Lewis Hamilton und Sebastian Vettel in einem Rennen beide aus, dann können sich jene Sporttipper, die auf diese Variante gesetzt haben, ganz besonders freuen. Nachdem sie zumeist als die unwahrscheinlichste gilt, sind die Quoten dafür besonders hoch.

     

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    Aus der Redaktion von wettanbieter.de

    Markus
    Seit der Jahrtausendwende befasst sich Markus mit dem nationalen und internationalen Sportgeschehen und kann auf eine umfassende Erfahrung in der Berichterstattung speziell über Fußball zurückblicken. Nachdem er bei zahlreichen Top-Ereignissen wie WM und Euro vor Ort war, hat er sich dem Thema der Sportwetten zugewandt und klopft sie auf wettanbieter.de regelmäßig aus Sicht des Fußballexperten auf ihre Stärken und Schwächen ab.
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